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Eigentümer möchte Rest der Garagen in Lobstädt kaufen

Garagen Eigentümer möchte Rest der Garagen in Lobstädt kaufen

Die Gemeinde Neukieritzsch denkt darüber nach, ihren Teil des Garagenhofes am Friedhof in Lobstädt zu verkaufen. Der Gemeinderat betraute die Verwaltung jetzt einstimmig mit Vorbereitungen dafür.

Die Verkehrsfläche im Garagenhof vor dem Friedhof in Lobstädt ist in einem miserablen Zustand.

Quelle: Jens Paul Taubert

Neukieritzsch/Lobstädt. Die Gemeinde Neukieritzsch denkt darüber nach, ihren Teil des Garagenhofes am Friedhof in Lobstädt zu verkaufen. Der Gemeinderat betraute die Verwaltung jetzt einstimmig mit Vorbereitungen dafür.

Auf dem Garagenhof besteht schon seit Jahren ein zweigeteiltes Eigentum. Neben der Gemeinde war früher die Landestalsperrenverwaltung und damit der Freistaat Sachsen zweiter Eigentümer. Das Problem dabei: Die Grundstücksgrenze läuft diagonal über den Garagenhof und sogar mitten durch einen der sechs einzelnen Komplexe.

Weil die Landestalsperrenverwaltung ihren Teil verkaufen wollte, hatte sich der Gemeinderat schon vor drei Jahren mit der Materie befassen müssen. Damals ging es darum, ins Grundbuch ein gegenseitiges Überfahrtsrecht einzutragen.

Heute gehören die südlichen Garagen einem in der Schweiz lebenden Leipziger. Der möchte jetzt auch die andere Seite des Garagenhofes erwerben. Aus Sicht der Gemeinde wäre es durchaus eine vernünftige Lösung, wenn das Eigentum an dem Areal in eine Hand käme. In der jetzigen Situation, deutet Bürgermeister Thomas Hellriegel (CDU) an, scheitere manches Vorhaben an Zuständigkeitsproblemen. Nicht zuletzt daran dürfte es liegen, dass der Platz zwischen den Garagen seit Jahren in einem schlechten Zustand ist.

„Wenn es verschiedene Ansprechpartner gibt, ist das für alle Beteiligten nicht einfach“, findet auch Thomas Meckel, Mitglied des Lobstädter Ortschafts- und des Gemeinderates. Dennoch sollte die Gemeinde vor einem Verkauf eine wirtschaftliche Abwägung zwischen den Pachteinnahmen und dem möglichen Verkaufserlös vornehmen, sagte er der LVZ auf Anfrage.

Genau das hat die Gemeindeverwaltung jetzt vor, bestätigt der Bürgermeister nach dem Gemeinderatsbeschluss. Ein Verkehrswertgutachten soll erstellt werden, außerdem sollen Einnahmen aus der Pacht und Ausgaben für die Unterhaltung der Anlage gegenübergestellt werden.

Von André Neumann

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