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Ein richtiger Anruf beim Mörder

Ein richtiger Anruf beim Mörder

Das hätte sie nie von sich gedacht: Einmal ein Buch zu schreiben und noch dazu einen Krimi mit reichlich Blut, einem skrupellosen Serienkiller, Habgier, Folter und allem Tamtam.

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Die Elstertrebnitzerin schrieb als Johanna A. Fritzsche ihren ersten Kurzkrimi.

Quelle: Kathrin Haase

Elstertrebnitz. "Wahrscheinlich hätte das auch niemand anders von mir gedacht, denn so etwas gehörte nicht auf meine Wunschliste", lacht Johanna A. Fritzsche. Die 26-jährige Hobbyautorin aus Elstertrebnitz verwendet den Namen ihrer Urgroßmutter als Pseudonym, unter dem sie nun eine Internetseite eingerichtet hat. Dort kann das E-Book kostenlos heruntergeladen werden. Erst vor zwei Wochen setzte die Autorin unter "Gedenke der Toten" den letzten Punkt.

Angefangen hat alles an einem Sonntag im September letzten Jahres. "Ich bin schon immer ein kreativer Mensch mit einer blühenden Fantasie", erzählt die studierte Betriebswirtin, die in Großstolpen aufgewachsen ist und nun in Elstertrebnitz lebt. "Da war immer so eine Unruhe in mir, von der ich nie wusste, wohin damit. Also habe ich angefangen, zu schreiben. Es war, als hätte sich ein Ventil geöffnet. Die Gedanken und Worte flossen nur so dahin." Vier Monate benötigte die junge Frau für ihr Erstlingswerk, das ausschließlich als E-Book vorliegt und 148 Seiten umfasst. Dazu kamen noch einmal drei Monate für eine, sagen wir literarisch-technische Schnipseljagd. Denn "Gedenke der Toten" ist nicht einfach nur ein schaurig-schöner Lesestoff, sondern gleichsam ein Detektivspiel zum Mitmachen.

Der Leser kann - muss nicht - mit dem Mörder Kontakt aufnehmen. Das alles ist kostenlos. Er kann ihm eine E-Mail schreiben und ihn sogar anrufen. "Das macht den Gruseleffekt aus", reibt sich Johanna A. Fritzsche die Hände und lächelt verschwörerisch. "Was auch immer am Telefon passiert, man muss sich schon dazu überwinden. Am Ende gibt es als Highlight ein Video vom Mörder." Die Autorin ist nun gespannt, wie das Buch bei den Lesern ankommt. "So oder so: Es wird auf jeden Fall einen Nachfolger geben." Die ersten 100 Seiten für ihren neuen, blutigen Roman stehen bereits, sagt die 26-Jährige, die selbst am liebsten Horrorgeschichten und Krimis liest. Kathrin Haase @www.johannafritzsche.de

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 12.04.2013

Kathrin Haase

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