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Einbauküche und ebenerdige Dusche

Einbauküche und ebenerdige Dusche

Die Zeiten ändern sich. Zu den Angeboten, die die Bornaer Wohnbau und Siedlungsgesellschaft (BWS) als größter städtischer Vermieter ihren Mieter macht, gehören mittlerweile auch Einbauküchen.

Borna. Sie zählen zu den Offerten, mit denen die BWS Mieter halten und gewinnen will. Dennoch hat das Unternehmen aktuell einen Leerstand von 24 Prozent.

BWS-Geschäftsführer Sören Uhle hat gegenwärtig etwa 2600 Wohnungen in seinem Bestand. Oder anders ausgedrückt: etwa 2000 Mietverhältnisse. Mit 24 Prozent ist der Wohnungsleerstand immerhin zurückgegangen. Der Grund: Auch im letzten Jahr hat die BWS Wohnungen vom Markt genommen - zurückgebaut oder besser gesagt abgerissen. So verschwanden die Blöcke in der Stauffenbergstraße 49 und 53 oder auch ein Gebäude in der Schulstraße. Uhle: "Wir kommen am Rückbau auch weiter nicht vorbei." Von den etwa 2000 Wohnungen, die in es Borna zu viel gibt, gehören 600 zum Bestand der BWS.

Dabei gilt das Augenmerk des BWS-Chefs auch der Sicherung des Bestands, was Sanierungen, etwa im Hochhausviertel, in Borna-Nord oder auch in der Seumestraße, einschließt. Dabei will die BWS verstärkt auf die Bedürfnisse der Mieter eingehen. Die wünschen sich altersbedingt, in zunehmendem Maße Barrierefreiheit in ihren Wohnungen, also etwa ebenerdige Duschen. Uhle. "Der Trend geht immer mehr zu kleineren Wohnungen." Dafür interessieren sich keineswegs nur Senioren, die allein sind, wenn ein Partner gestorben ist. Auch der Anteil jüngerer Mieter, die kleinere Wohnungen suchen, nimmt zu, etwa durch alleinerziehende Mütter.

Ein Viertel der BWS-Mieter sind Hartz-IV-Empfänger. Allerdings vermeidet es die BWS, die Bezieher von Arbeitslosengeld II an bestimmten Schwerpunkten zu konzentrieren. "Wir wollen kein Ghettobildung", weshalb Hartz-IV-Empfänger in Borna-Ost ebenso wohnen wie im Hochhausviertel oder in Borna-Nord. Und selbstverständlich werde auch in deren Wohnungen investiert, betont Uhle, so dass dann Standardwohnungen entstünden - mit PVC-Fußbodenbelang und weißer Raufasertapete.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 26.04.2014
Nikos Natsidis

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