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Eine Autorin namens Pegau schreibt in Alaska

Eine Autorin namens Pegau schreibt in Alaska

Die Science-Fiction-Autorin Cathy Pegau lebt und schreibt im US-Bundesstaat Alaska. Die 47-Jährige weiß sehr wohl, dass es die deutsche Kleinstadt Pegau gibt, deren Namen sie trägt.

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Cathy Pegau (2.v.r.) mit ihrer Familie: Ehemann Scott, die Töchter Robin und Corinne, Schwiegervater Robert und ihre Schwägerin Sharon.

Quelle: Privat

Pegau. Und sie fragt sich im hohen Norden, wie die Leute in Sachsen wohl dieses Wort aussprechen.

Cathy Pegau trägt den Namen ihres Ehemannes. Von ihrem Schwiegervater weiß sie einiges über die Wurzeln der Familie - dessen Urgroßvater August Pegau siedelte im 19. Jahrhundert in die Vereinigten Staaten über. Ursprünglich stammen die Pegaus aus Deutschland, allerdings sei nicht überliefert, dass die Familie einmal in jener Stadt gelebt hat.

"Vor einigen Jahren haben die Verwandten meines Mannes Pegau besucht. Die Fotos, die ich gesehen habe, waren wunderschön", sagt die Amerikanerin. Namen seien für sie wichtig, besonders die, welche etwas über die Person oder ihre Herkunft erzählen. Für sie sei es spannend, den Namen einer historischen Stadt in Deutschland zu haben - und dies wolle sie auch ihren beiden Töchtern vermitteln. Gern wissen wollte die Frau aus Alaska, wie Pegau auf Deutsch ausgesprochen wird und war erstaunt, wie verschieden der Name doch klingt. Selbst in den USA sei man sich nicht einig über die Aussprache. Ihre Familie würde eher langgezogen "Pe-Ga" sagen, andere Angehörige bestünden auf das kurze "Pegga".

Geboren und aufgewachsen in New York, hatte Cathy schon als Kind viele Geschichten im Kopf, aber damals gab sie sich keine Mühe sie aufzuschreiben. Auch später, als sie schon einiges zu Papier gebracht hatte, wollte sie Schreiben nicht zu ihrem Beruf machen. "Ich dachte damals, die Kunst ist nicht der Weg, um seinen Lebensunterhalt zu verdienen", meint sie. Stattdessen studierte sie in North Dakota Wildbiologie und genoss diese Jahre, in denen sie viel in Wäldern unterwegs war. Später heiratete sie ihren Mann Scott, einen Wissenschaftler, und wohnte mit ihm in Oregon. Er bekam einen guten Job in Alaska - die Familie mit zwei Töchtern, heute 12 und 16 Jahre alt, zog in den Norden. So lebte Cathy Pegau mit ihren Lieben in diesem weiten Land, in dem nur "ab und zu mal ein Elch durch den Garten läuft". Sie erinnerte sich an ihr früheres Hobby und begann zu schreiben...

Drei Science Fiction-Romane sind bisher von ihr erschienen: "Rulebreaker", "Caught in Amber" und "Deep Deception". Erzählt wird zum Beispiel die Geschichte von Sasha James, deren Leben nach einem Klinikaufenthalt ein Chip im Nacken kontrolliert, auch ihre Leidenschaft für Drogen. Nur vage erinnert sie sich an ihr früheres Dasein, an ihren Freund Guy Christiansen, der immer noch mit Drogen dealt. Der Agent Nathan Sterling interessiert sich plötzlich für die gut aussehende Sasha. Denn seine Schwester ist nun Guy verfallen. Um sie zu retten, verspricht er Sasha für ihre Hilfe die Freiheit und ein Leben ohne Chip - auch auf einem anderen Planeten, wenn sie dies möchte. Die beiden lernen sich näher kennen und schließlich würde es Nathan bedauern, wenn Sasha für immer geht...

Was Cathy Pegau an Science Fiction mag: "Ich versetze mich gern in andere Welten, bevölkert mit fantastischer Technologie oder fremden Wesen. Es gibt keine Limits und selbst Regeln des Universums verlieren ihre Gültigkeit - wenn du es gut erklären kannst."

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 06.03.2013

Carell-Domröse, Claudia

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