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Borna Einheimische Firma erhält Zuschlag für neue Heizung im Pegauer Rathaus
Region Borna Einheimische Firma erhält Zuschlag für neue Heizung im Pegauer Rathaus
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18:05 11.05.2017
Im Pegauer Rathaus wird ab Monatsende eine neue Heizung eingebaut. Eine einheimische Firma hat den Zuschlag erhalten. Quelle: Peter Krischunas
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Pegau

Ein umfangreiches Programm hat der Pegauer Stadtrat am Mittwochabend absolviert. Zahlreiche Auftragsvergaben standen auf der Tagesordnung. Dabei ging es unter anderem um die künftige Kindertagesstätte in der Straße Vorwerk sowie das Rathausgebäude.

Die Idee zur Einrichtung für den Nachwuchs gleich neben dem gerade eingeweihten Hort ist seit Oktober in der Öffentlichkeit, als der Stadtrat den Kaufbeschluss für das Grundstück gefasst hatte. Damals war das einheimische Architekturbüro Joachim Albus mit der allgemeinen Planung beauftragt worden, um das Gebäude für 20 Kindergarten- und zehn Krippenplätze zu nutzen. Diesmal ging es um fachspezifische Bereiche. So lässt Pegau nun das Büro AHW aus Halle/Saale die Tragwerksplanung ausführen, ermittelte Bürgermeister Frank Rösel (parteilos) mit einer Abstimmung. Für knapp 46 000 Euro geht es um statische Berechnungen für die Gebrauchstauglichkeit der vorhandenen und zu erweiternden Baukonstruktion.

Hingegen wird sich das Ingenieurbüro IHS Leipzig um die Vorbereitung für die Gewerke Heizung, Lüftung, Sanitär und Elektro kümmern. In der Vergangenheit hatte die Kommune meist getrennte Planer für diese Bereiche verpflichtet, sagte Bauamtsleiter Gunther Grothe. „Da es häufig Abstimmungsprobleme gab, versuchen wir es jetzt erstmals komplett bei einer Firma.“ Immerhin gut 65 000 Euro werden für diese Fachplanung fällig.

Richtig gebaut werden soll wohl erst 2018. Die geschätzten Gesamtkosten belaufen sich auf knapp 1,3 Millionen Euro. Die Förderung von mehr als 1,2 Millionen Euro kommt aus den Programmen„Städtebaulicher Denkmalschutz“ (SDP) und „Brücken in die Zukunft“. Für dieses Jahr sind Ausgaben von 380 000 Euro geplant.

Das Rathaus Markt 1 soll eine neue Heizung erhalten. Die aktuellen Rohre sind zu groß und nicht immer dicht, sodass zu viel Wasser erwärmt wird, erklärte Rösel. „Das beste von drei Angeboten stammt von der Firma Marko Thrandorf – erfreulicherweise aus Pegau“, sagte Grothe. Mit 119 000 Euro liegt sie weit unter der Konkurrenz. Das sei im Bietergespräch aber als auskömmlich abgeklärt worden. Dort sei auch bestätigt worden, dass der Auftrag für den relativ kleinen Betrieb kein Problem ist. Die Stadt erhalte für das Projekt eine Förderung von rund 80 Prozent aus dem SDP-Programm. Gearbeitet werde zwischen dem 29. Mai und dem 8. Oktober bei laufendem Betrieb, sodass die Rathaus-Mitarbeiter immer mal andere Räume nutzen müssen.

Von Olaf Krenz

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