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Eisenbahnbrücken schweben über Großdeuben

Böhlen Eisenbahnbrücken schweben über Großdeuben

Wer sich in Großdeuben dieser Tage etwas Zeit nimmt, hat gute Chancen, fliegende Eisenbahnbrücken zu bewundern und auf Bildern festzuhalten. Denn die DB Netz AG lässt auf dem Streckenabschnitt zwischen Markkleeberg-Gaschwitz und Böhlen die Brücken im Böhlener Stadtteil Großdeuben abreißen.

Fliegende Bauwerke: In Großdeuben werden derzeit alle alten Brücken entlang der Bahnstrecke abgerissen, weil sie marode sind.

Quelle: Julia Tonne

Böhlen. Wer sich in Großdeuben dieser Tage etwas Zeit nimmt, hat gute Chancen, fliegende Eisenbahnbrücken zu bewundern und auf Bildern festzuhalten. Denn die DB Netz AG lässt auf dem Streckenabschnitt zwischen Markkleeberg-Gaschwitz und Böhlen die Brücken im Böhlener Stadtteil Großdeuben abreißen.

Betroffen sind davon die zum Teil mehr als 100 Jahre alte Bauwerke auf der Westseite der Tangente. Gesperrt sind daher tageweise die Turner-, Linden- und Zwenkauer Straße für den Autoverkehr, um die Unterführung in der Turnerstraße müssen bis zum 30. Januar selbst die Fußgänger einen Bogen machen. Die Arbeiten sind Bestandteil des Ausbaus der Sachsen-Franken-Magistrale.

Um den Bahnverkehr zu gewährleisten, werden in den kommenden Monaten Hilfsbrücken an allen drei Standorten errichtet, über die die Umleitungsstrecke führt. Die ersten Arbeiten dafür sind bereits erfolgt, unter anderem konnte der sogenannte Verbau – also das Einrammen der Stahlträger für die Hilfsbrücken – jeweils schon fertiggestellt werden. „Bis Oktober sollen die Hilfsbrücken stehen, die wieder schnellere Fahrten der Züge auf dem Streckenabschnitt ermöglichen“, erklärt Matthias Sieber von der DB Netz AG.

Der Bau der neuen und dauerhaften Viadukte könne laut Sieber ab Frühjahr 2017 erfolgen. Sind die alle fertig, fallen die behelfsmäßigen Brücken dann selbst dem Abrissbagger zum Opfer. Die Zwenkauer Straße ist für den Autoverkehr wieder freigegeben, die Lindenstraße wird vom 1. bis 6. Februar gesperrt. Mehr Geduld brauchen die Anwohner an der Turnerstraße. Die ist noch bis 30. Januar dicht.

Von Julia Tonne

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