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Eiswüsten und subtropische Meere

Eiswüsten und subtropische Meere

"Wie klingt Kohle?"ist die Frage, um die es in der neuen Ausstellung mit dem Titel "Geosounds" geht, die am 9. Juli im Museum eröffnet wird. Darin geht es um Bild- und Klangkunstwerke zum Thema Braunkohle, teilte die Stadtverwaltung mit.

Borna. Das Museum befasst sich damit erneut mit dem Thema Braunkohle, das für Borna nach wie vor bedeutend ist. Die Dauerausstellung dazu wird derzeit überarbeitet. Sie soll im nächsten Jahr wieder zu sehen sein.

Die Ausstellung "Geosounds" läuft bis zum 31. August. Darin geht es um ein Musikstück, das 50 Jugendliche aus Leipzig, Markkleeberg, Görlitz, Dresden, Zgorzelec und Krakau gemeinsam entwickelt haben. Thema der Musik ist der lange und langsame Entstehungsprozess der Braunkohle. Bei "Geosounds" handelt es sich um einen musikalischen Ausflug in die Zeit der Eiswüsten und subtropischen Meere über die gefluteten Tagebaulöcher bis in die Zukunft. Die jungen Leute wurde während ihrer Arbeit von Komponisten und Geologen betreut. Dazu gehörten Fachleute wie der Leipziger Geologe Frank Junge und die Komponisten Carsten Hennig, Knut Müller, Dominik Lewicki, Piotr Peszat und Steffen Reinhold. Am 22. Mai war das Musikstück in Görlitz von den Schülern gemeinsam mit dem Mendelssohn-Kammerorchester Leipzig uraufgeführt worden.

Es entstand Musik, die beschreibt, wie die erdgeschichtlichen Prozesse für de Jugendlichen klingen. Das Ergebnis war eine Internetkomposition. Das Mendelssohn-Kammerorchester Leipzig und einige Schüler haben die Stücke im Studio selbst eingespielt. In der Schau im Museum sind ein Konzertmitschnitt und die Motive der Schüler zu hören. Außerdem werden Bilder der Jugendlichen zwischen 13 und 15 Jahren gezeigt.

Die besuchten bei ihrer Arbeit am Projekt "Geosounds" auch Tagebaue und sammelten Materialien, die sie in ihren Werken verarbeiteten. Entstanden sind Zeichnungen aus Kohlenstaub, plastische Arbeiten aus Sanden der Ur-Nordsee sowie thematische Installationen.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 18.06.2014
Nikos Natsidis

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