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Borna Elsterradweg und Bogenbrücke werden saniert
Region Borna Elsterradweg und Bogenbrücke werden saniert
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14:10 19.05.2015
Die Auenstraße in Pegau wird noch in diesem Jahr grundhaft ausgebaut. Das Hochwasser hatte sie stark in Mitleidenschaft gezogen. Quelle: Julia Tonne

Weitere 26 Vorhaben stehen im nächsten Jahr auf der Agenda der Stadt, denn bis Ende 2016 müssen die Fördermittel nach dem Hochwasser von 2013 verbaut sein.

In den kommenden Monaten erfolgen unter anderem der grundhafte Ausbau und die Kanalerneuerung in der Auenstraße. "Die wurde beim Hochwasser komplett zerstört und hat jetzt hohe Priorität", sagt Pegaus Bauamtsleiter Gunther Grothe. Eines der teuersten Vorhaben ist die Erneuerung des Elsterradwegs. Die etwa zwei Kilometer lange Strecke schlägt mit rund 800 000 Euro zu Buche. Die neue Trasse soll eine Kombination aus Rad- und Wirtschaftsweg werden, denn der Verlauf muss laut Grothe von der Weißen Elster weggerückt und teilweise auf den bisherigen Wirtschaftsweg verlegt werden, sodass der Abschnitt dann von Radfahrern, Autos und landwirtschaftlichen Fahrzeugen genutzt wird. Dazu muss der jetzt noch unbefestigte Weg asphaltiert werden.

Noch teurer hingegen wird der Neubau des Hortes (die LVZ berichtete). Grothe rechnet mit etwa 1,7 Millionen Euro, wovon durch die Fördermittel nur 1,13 Millionen Euro abgedeckt seien.

Neben dem Elsterradweg steht auch der Rad- und Gehweg in Groitzsch auf der Liste der diesjährigen Projekte. Außerdem sind die Sanierung der Bogenbrücke, des Sporthauses und die Deckensanierung in der Probsteisiedlung geplant. "Schon allein die zwölf Projekte in diesem Jahr werden zusammen mehrere Millionen Euro kosten", sagt Grothe. Ohne die Hochwasser-Fördermittel sei das alles nicht umsetzbar.

Zudem bereitet die Stadtverwaltung gerade die Erschließung des siebten Bauabschnitts im Wohngebiet Wasserturm vor. Elf Grundstücke sollen dort in absehbarer Zeit entstehen. Nach Ostern könne laut Bauamtsleiter die Erschließung beginnen, und dann stehe auch den ersten Kaufverträgen nichts mehr im Wege.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 20.01.2015
Julia Tonne

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