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Elstertrebnitz: Diskussion um Firmenerweiterung

Elstertrebnitz: Diskussion um Firmenerweiterung

Wenn die Kleingärtner aus der Gartenanlage "Glück auf" Blumen pflanzen, Unkraut jäten oder es sich im Sonnenstuhl gemütlich machen, blicken sie meist auf zwei Kranarme.

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Dicht an dicht: Gleich neben der Gartenanlage "Glück auf" hat die Firma Schrott Wetzel ihr Gelände.

Quelle: Julia Tonne

Elstertrebnitz. Denn ihr unmittelbarer Nachbar ist die Firma Schrott Wetzel. Deren geplante Geländeerweiterung sorgt derzeit in Elstertrebnitz für Diskussionen (die LVZ berichtete). Auch beim jüngsten Gemeinderat lieferten die Pläne Gesprächsstoff.

Einige Bürger interessierte während der Fragestunde, was aus dem Weg neben dem Werksgelände werden soll. "Den Weg werden wir nicht verkaufen, das werden wir als Gemeinde auch so sagen", betonte der Elstertrebnitzer Bürgermeister Klaus Sommer (CDU). Eventuell sei eine Umwidmung zum Radweg möglich, auf jeden Fall solle die alte Verbindung wieder hergestellt werden, "denn es ist für uns von öffentlichem Interesse, den Weg nutzen zu können". Derzeit werde der Bebauungsplan erarbeitet, dazu gehörten auch Schallschutzgutachten und Bodenuntersuchungen.

Einige der Kleingärtner - so kam es in der Sitzung zum Ausdruck - haben wenig Verständnis dafür, dass sich einige Eigenheimbesitzer über die Firma und deren Pläne, auf einer Fläche eine Lagerhalle bauen zu wollen, aufregen. "Wer hierher gezogen ist, wusste, was ihn erwartet", sagte ein Pächter. In der Gartenanlage störe sich kaum jemand an den Geräuschen und dem Blick auf die Kräne. "Früher hatten wir Bergbau, heute Schrott Wetzel, wir sind das gewohnt."

Fragen gab es auch dazu, ob die Gemeinde wisse, welche Stoffe auf dem Firmengelände gelagert werden. "Es sind auf jeden Fall keine giftigen Stoffe", antwortete David Zühlke von der Freien Wählergemeinschaft. Wolfgang Herrschuh, ebenfalls von den Freien Wählern, interessierte sich für den Schallschutz. Doch hier, sagte Sommer, müsse das Gutachten abgewartet werden, das für den notwendigen Bebauungsplan relevant ist.

Sommer erklärte auch noch einmal, dass mittlerweile die Träger öffentlicher Belange angeschrieben worden seien, die sich zum Plan äußern sollen. Ist das geschehen, werde der B-Plan vier Wochen lang öffentlich ausgelegt. In dieser Zeit haben Anwohner die Möglichkeit, Einwände zu erheben und Änderungen zu fordern. Ob diese dann eingearbeitet werden, entscheide der Gemeinderat. Da der möglicherweise geänderte Plan danach noch einmal ausgelegt werden müsse, könne sich das ganze Prozedere noch mehrere Monate hinziehen.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 30.05.2013

Julia Tonne

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