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Borna Elstertrebnitzer Förderschüler schnuppern im Backhaus
Region Borna Elstertrebnitzer Förderschüler schnuppern im Backhaus
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06:00 10.06.2017
Backhaus-Produktionsleiter Heiko Rühling (r.) erklärt den Elstertrebnitzer Förderschülern, dass die Verkäuferinnen Yvonne Reimer (l.) und Gabriele Gehrke aus Teigrohlingen Brötchen backen – was in der Produktionshalle zudem in viel größerer Stückzahl erfolgt: insgesamt 130 000 Brötchen am Tag. Quelle: Jens Paul Taubert
Zwenkau/Rüssen-Kleinstorkwitz

Gleich doppelt schnupperten Elstertrebnitzer Förderschüler beim Backhaus Hennig in Rüssen-Kleinstorkwitz. Natürlich strömten den Mädchen und Jungen verführerische Düfte in die Nasen. Vor allem aber ging es darum, die vielfältigen Aufgaben und Berufe dieses mittelständischen Betriebes zu sehen.

Der Rundgang, erklärte Schulleiterin Marina Zborala, schloss ein mehrwöchiges Thema im Deutschunterricht ab: Wie kommt das Brötchen in die Kaufhalle? „Die Sechstklässler bearbeiteten Sachtexte, die alle Berufe im Bäckereihandwerk vorstellten. Es wurden auch kleine Interviews dazu geübt“, sagte sie.

Die Förderschüler blicken von der Galerie in die Produktionshalle des Backhauses Hennig. Quelle: Jens Paul Taubert

Die Fragen der Schüler beantwortete Produktionsleiter Heiko Rühling. Er erklärte nicht nur, dass zum Backhaus Hennig 72 Filialen und mehr als 700 Mitarbeiter gehören, sondern sprach auch über Zutaten und Arbeitszeiten. Auf der Galerie erklärte er mit Blick in die Produktionshalle die Vorbereitung der Teigrohlinge für Brötchen – täglich 130 000 – und Rosinenbrote. Dass der Betrieb gehandicapte Mitarbeiter hat, sahen die Schüler, als ein blinder Kollege einen Pflaumenkuchen fertigte. Besonders freute Rühling die Fraqe: Wo wird das alles aufgewaschen? „Die Spülküche ist eine ganz wichtige Abteilung bei uns, ohne die es nicht laufen würde.“ Nach Erläuterungen im Ladengeschäft stärkten sich die Schüler beim Imbiss.

„Für uns“, sagte Rühling, „ist so ein Termin ganz wichtig, weil Jugendliche damit die erste Kennenlernhürde zum Unternehmen überwinden.“ Es werde regelmäßig Nachwuchs benötigt.

Von Olaf Krenz

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