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Borna Elstertrebnitzer Förderschule wird saniert
Region Borna Elstertrebnitzer Förderschule wird saniert
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15:11 19.01.2010
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Elstertrebnitz

Auch der Brand im November änderte daran nichts. 

„Die Sanierung liegt gut im Zeitplan“, zeigt sich die Leiterin der Elstertrebnitzer Förderschule, Marina Zborala, zufrieden. Beginnend nach den Oktoberferien hätten die ausführenden Unternehmen etwa zwei Drittel der Arbeiten an der Heizung bereits bis Ende des vergangenen Jahres erledigt. Den verbleibenden dritten Bauabschnitt würden die Handwerker dann in den Winterferien angehen. „Um den Schulbetrieb voll aufrecht zu erhalten, wurden die Restarbeiten auf Februar gelegt“, erläutert die Pädagogin. Bislang sei das auch sehr gut gelungen, obwohl sich die umfänglichen Sanierungsmaßnahmen zwischenzeitlich als recht belastend herausgestellt hatten. Aufgrund der terminlichen Zwänge sei dies aber insbesondere zu Beginn der Sanierung nicht anders zu lösen gewesen. „Durch die schnellen Baufortschritte können wir bei der Planung der folgenden Bauabschnitte wieder mehr Rücksicht auf unsere schulischen Belange nehmen“, sagt Zborala. „Jetzt zahlt sich aus, dass wir eingangs die Zähne zusammengebissen haben.“ Bedauerlich sei indes, dass derzeit witterungsbedingt die Arbeiten an Dach und Fassade stocken.  Daran werde weitergearbeitet, sobald es das Wetter hergebe, versichert unterdessen Elvira Kostmann, die als Planerin für das Gesamtprojekt verantwortlich zeichnet. „Bislang haben wir ungefähr die Hälfte der Dachinstandsetzung geschafft.“ Neben einer neuen Dachhaut seien von den Maßnahmen auch der Rückbau nicht mehr benötigter Schornsteine und das Anbringen neuer Dachrinnen umfasst. Zweifel an der termingerechten Beendigung der Außenarbeiten hat die Architektin nicht. „Spätestens zum Ende der Sommerferien muss alles fertig sein. Das schaffen wir.“ Bis zu diesem Zeitpunkt würden auch noch die Arbeiten an den Freiflächen im unmittelbaren Umfeld des Schulgebäudes ausgeführt. Die Kosten dafür, die neue Erdgasheizanlage und die Fassadenarbeiten belaufen sich auf rund 450 000 Euro, wie die Landratsamtsmitarbeiterin Petra Kläffling mitteilte. Weitere 168 000 Euro würden zudem fürs Dach aufgewendet. Diese Mittel , so Kläffling, stammten zu 80 Prozent aus dem Konjunkturprogramm II, das verbleibende Fünftel zahle der Landkreis.  Glücklicherweise kaum negative Auswirkungen auf die Arbeiten hatte der Brand Ende November. Bei dem Feuer im Heizraum, das aufgrund eines Defekts an den Pumpen der Ölheizung ausbrach, war es zu massiven Verrußungen in dem Raum gekommen. In der Folge hatte die Schule drei Tage schließen müssen (die LVZ berichtete). „Der zuständige Sachgebietsleiter vom Landratsamt war sofort ganz engagiert vor Ort“, ist Zborala des Lobes voll. Insgesamt sei es so gelungen, die Ausfallzeit wegen fehlender Heizmöglichkeiten auf ein Minimum zu begrenzen.  Für diese Woche stünden Arbeiten im Erdgeschoss an. „Hier soll ein dritter Raum für die Ganztagsbetreuung gewonnen werden“, so die Schulleiterin. Dafür müssten Nebenräume im Bereich der Klassenzimmer für das Fach Werken weichen. Die wurden Zborala zufolge schon letzte Woche beräumt, jetzt könnten die Handwerker dort ihres Amtes walten.

Markus Tiedke

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