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Borna Elstertrebnitzer Wehr blickt zurück und voraus
Region Borna Elstertrebnitzer Wehr blickt zurück und voraus
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18:48 12.02.2012
Für ihre zehnjährige Wehrzugehörigkeit wurden Nico Gangloff (2. v. l.) und Uwe Kupfer (3. v. l.) von den Wehrleitern David Zühlke (2. v. r.) und Sven Despang (l.) sowie Bürgermeister Klaus Sommer ausgezeichnet. Quelle: Olaf Becher
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Elstertrebnitz

Zur Jahreshauptversammlung am Sonnabend blickte Wehrleiter David Zühlke in seinem Rechenschaftsbericht noch einmal ausführlich auf diese Ereignisse zurück. Besonders die dramatische Hochwasserlage gleich zu Jahresbeginn verlangte den Floriansjüngern alles ab. Insgesamt 55 Aufträge galt es im Zeitraum vom 4. bis 26. Januar zu meistern. Dabei erstreckte sich das Aufgabengebiet in der Sicherung von Grundstücken, Gebäuden und Dämmen, sowie dem Abpumpen des Wassers. Allein 1898 Einsatzstunden gingen auf das Konto der Hochwasserkatastrophe. Dazu kamen im Verlauf des Jahres noch 13 weitere Alarmierungen, die sich in fünf Brandeinsätze und acht technische Hilfeleistungen aufgliederten. Großen Wert legten die Kameraden auf ihre Ausbildung auf Standort-, sowie Kreis- und Landesebene. „Wir sind für die anstehenden Aufgaben sehr gut ausgebildet. Dieser Trend muss aber in den kommenden Jahren stets aufrechterhalten und verbessert werden", erklärte Zühlke. Lobend äußerte er sich zudem über die Mitglieder des Katastrophenschutzes. Trotz des schwierigen Jahres, in dem die Wehrpflicht und somit die Voraussetzungen für diese Abteilung abgeschafft wurden, blieb deren Mitgliederzahl stabil.Auch die Ungewissheit über den Verbleib des Katschutz-ABC-Erkunderfahrzeuges am Standort Elstertrebnitz tat dem keinen Abbruch. Hier ist aber endlich ein Konzept des Landratsamtes und der Staatsregierung gefragt, dass dem allgemeinen Mitgliederschwund im Katastrophenschutz entgegensteuert, mahnte Zühlke. Weiter positiv sieht der Chef die gesamte Personalstärke seiner Wehr, die 41 Kameraden zählt. Im Ernstfall stehen der Einsatzabteilung 26 Mitglieder zur Verfügung. Mit der wieder ins Leben gerufenen Jugendwehr, die aus 14 Floriansjüngern besteht, sieht die Wehr hoffnungsvoll in die Zukunft. Neben dem Vize-Kreisbrandmeister Alexander Hecking und Bernd Colditz vom Kreisfeuerwehrverband dankte die Bundestagsabgeordnete Katharina Landgraf (CDU) den Kameraden für ihre Arbeit. Sie versprach, sich in ihrer politischen Position weiter für die Würdigung des Ehrenamtes einzusetzen. Der Wehr bescheinigte sie, einen besonders aktiven Wehrleiter zu besitzen, der sich an vielen Stellen für die Feuerwehr starkmacht.Das Schlusswort gehörte Bürgermeister Klaus Sommer. „Wenn ich so in die Runde schaue, braucht uns nicht bange sein. Eine solch schlagkräftige Feuerwehr in unserem kleinen Ort macht schon stolz", so das Gemeindeoberhaupt.

Olaf Becher

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