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Endlosschleife Bahnhof Rötha

Endlosschleife Bahnhof Rötha

Neuer Anlauf der Bahn: Das alte Bahnhofsgebäude in Rötha – seit langem ungenutzt und längst zu einer hässlichen Ruine verkommen – soll nach den Vorstellungen der Bahn AG nun doch verschwinden.

Rötha. Wie die Eigentümerin jetzt auf Anfrage der LVZ erklärte, soll der Abbruch noch in diesem Jahr erfolgen. Eine Absichtserklärung, die im Rathaus Rötha mit einer gewissen Skepsis betrachtet wird.  Bisherige Ankündigungen dieser Art gab es bereits mehrfach, sie erwiesen sich indes als leere Versprechungen. Nichts passierte.Der Bahnhof in Rötha entpuppte sich in den vergangenen Jahren als Einbahnstraße. Ohne Rückfahrkarte. Seit 2000 gab es eine Abbruchgenehmigung für das Gebäude, weiß Bürgermeister Ditmar Haym. Die Eigentümerin hatte wie berichtet, versucht, die Immobilie zu verkaufen. Ohne Erfolg. Die ehemalige Wartehalle ist nicht veräußerbar, teilte Bahnsprecher Jörg Bönisch jetzt mit. „Deshalb streben wir einen Abbruch des Gebäudes an, für den derzeit die Plangenehmigung zur Vorlage bei der zuständigen Genehmigungsbehörde (Eisenbahn-Bundesamt) vorbereitet wird.“ Konkreter wird er nicht mehr. Vage sind die Mitteilungen der Bahn in dieser Angelegenheit schon seit mehreren Jahren. Früheren Verlautbarungen der Bahn zufolge sollte das Gebäude bereits im ersten Quartal 2005 entfernt werden. Im Herbst 2004 liefen Verhandlungen zwischen dem Zweckverband für den Nahverkehrsraum Leipzig (ZVNL) und der Eigentümerin. Man stritt seinerzeit noch über die Kosten (die LVZ berichtete). Schließlich gab es die Idee, den Schienenverkehr wieder zu beleben, um die lange Straßensperrung der S 72 zu überbrücken. Auch diese Variante blieb Theorie. Auch Pläne, dort eine Gaststätte beziehungsweise ein multikulturelles Zentrum einzurichten, scheiterten. Ende 2006 versicherte das Unternehmen erneut, dass einem Abbruch nichts mehr im Wege steht. Schon damals liefen Planungen, schon damals war die Genehmigung des Eisenbahn-Bundesamtes in Aussicht gestellt worden. Der Bahnhof Rötha befinde sich schließlich im bundesweiten Abbruchprogramm der Bahn AG. Später soll es Mutter Natur gewesen sein, die sich ausgerechnet in dieser vor sich hin gammelnden Bahnhofshalle häuslich eingerichtet habensoll. 2010 soll es nun also doch eine Ende haben.

Saskia Grätz

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