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Borna Engstelle in Rötha sorgt weiter für Gesprächsstoff
Region Borna Engstelle in Rötha sorgt weiter für Gesprächsstoff
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00:19 02.09.2017
Diese Engstelle in der August-Bebel-Straße in Rötha hat es in sich. Quelle: Foto: André Neumann
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Rötha

Knapp drei Monate nach der Freigabe der neu gebauten August-Bebel-Straße sorgt eine Engstelle im unteren Teil noch immer für Gesprächsstoff. Hier ist die Fahrbahn nur 4,10 Meter breit. Zwei Pkw kommen da nur mit Mühe gefahrlos aneinander vorbei. Radfahrer zu überholen ist für die äußerst gefährlich.

Beschildert ist der rund 80 Meter lange Abschnitt von beiden Seiten als Fahrbahnverengung. Außerdem sind zum Schutz für Fußgänger Poller aufgestellt worden. Weil es offenbar immer wieder Kraftfahrer gibt, die mit Macht einen Begegnungsverkehr erzwingen und dann sogar mit zwei Rädern auf dem Gehweg fahren, wünschen sich viele eine strengere Beschilderung, angefangen von einer Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30 Kilometer je Stunde bis zum geregelten Gegenverkehr.

Das Landratsamt lehnt jedoch jede weitergehende Beschilderung ab. Das wurde schon am 2. Juni bei der Straßenfreigabe deutlich. Auf eine daraufhin eingereichte schriftliche Forderung der Stadt, eine weitergehende Beschilderung zu prüfen, gab es erneut eine abschlägige Antwort. Die war so deutlich, dass Bauamtsleiterin Kerstin Haase vor Stadtratsabgeordneten sagte, dass weitere Vorstöße vermutlich keinen Zweck haben würden. Ursula Reich (SPD) bezeichnete die Haltung des Landratsamtes als „nicht nachvollziehbar“ und sagte: „Es muss wahrscheinlich erst etwas passieren.“

Von André Neumann

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