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Borna Erfkamp-Gelände: Lobstädter Ortschaftsrat hofft auf Hilfe von den Grünen
Region Borna Erfkamp-Gelände: Lobstädter Ortschaftsrat hofft auf Hilfe von den Grünen
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19:00 26.02.2019
Der Ortschaftsrat Lobstädt berät wieder einmal über das Erfkamp-Gelände, ein illegales Mülllager. Quelle: Thomas Kube
Neukieritzsch/Lobstädt

Die beiden Landtagsabgeordneten Volkmar Zschocke und Gerd Lippold (beide Bündnis 90/Grüne) nehmen am 27. Februar an einer Sitzung des Ortschaftsrates von Lobstädt, Großzössen und Kahnsdorf teil. Thema des Abends ist der weitere Umgang mit dem illegalen Abfalllager auf dem Gelände der ehemaligen Ziegelei in der Glück-Auf-Straße.

Bürgermeister Thomas Hellriegel auf Sitzung zugegen

Zu der nicht öffentlichen Beratung sind neben den Landespolitikern und den Ortschaftsräten nur noch Bürgermeister Thomas Hellriegel (CDU) und die ortsansässigen Mitglieder des Neukieritzscher Gemeinderates eingeladen worden.

Man wolle Möglichkeiten erörtern, „wie wir die Geschichte in die Reihe bringen können“, sagte Ortsvorsteher Claus Meiner der LVZ. Die Situation auf dem so genannten Erfkamp-Gelände, wo weitgehend ungeschützt tonnenweise Abfälle lagern, besteht schon seit Jahren. Zuletzt hatte der Landtagsabgeordnete Volkmar Zschocke mit mehreren parlamentarischen Anfrage versucht, die öffentliche Aufmerksamkeit auf den Schandfleck zu lenken.

Ortschaftsrat erhoffe sich Denkanstöße für Erfkamp-Areal

Bislang sehen jedoch die Behörden keinen Handlungsbedarf, weil von dem privaten Gelände keine akute Gefahr ausgehe. Und die Grundstückseigentümer wollen nach eigener Darstellung nur handeln, wenn sich eine wirtschaftlich tragbare Lösung anbietet.

Der Ortschaftsrat erhoffe sich von dem Gespräch mit den beiden Politikern und deren Erfahrungen mit ähnlichen Situation in Deutschland und in Sachsen „Ideen und Denkanstöße“, sagte Meiner. Man wolle sehen „ob die zwei Herren uns helfen können“. Weil man sich in dieser Angelegenheit noch auf der Suche befinde, wird das Thema zunächst nicht in einer öffentlichen Diskussion behandelt werden, begründete Meiner die Entscheidung, die Sitzung nichtöffentlich abzuhalten.

Von André Neumann

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