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Borna Erfolgreiches Dreieckrennen
Region Borna Erfolgreiches Dreieckrennen
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20:11 25.09.2011
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. Selbst mehrere Unfälle auf der Piste am Sonnabend und gestern Morgen konnten das Rennwochenende nicht trüben, gingen laut Veranstalter glimpflich aus. Und etwa 5000 Zuschauer wurden lange nicht am Traditionskurs gezählt.

„Nach dem wettermäßigen Reinfall des Vorjahres haben das ja die Aktiven, Zuschauer und Organisatoren verdient", freute sich auch Frohburgs Bürgermeister Wolfgang Hiensch, dass diesmal alles passte. Er, Rennsportfan von Kindesbeinen an, würde sich sogar noch etwas mehr wünschen. „Wir hoffen, dass es in Zukunft gelingt, bei den zuständigen Behörden ein zweites Rennwochenende mit historischen Fahrzeugen genehmigt zu erhalten, so, wie es 2008 schon mal veranstaltet wurde", wünschte er sich. Und gab prompt gestern den Wunsch direkt an Landrat Gerhard Gey weiter, der am Vormittag zu einem Kurzbesuch auftauchte.

Etwas länger Zeit mitgebracht, wenn auch kein Motorrad, hatte Max Neukirchner, WM-Akteur in der Moto2-Kategorie. Das MSC-Mitglied, das in früheren Jahren hier schon mehrfach antrat und siegte, hatte diesmal die Muße zum Zuschauen und zu Gesprächen mit Rennsportfans. „Das ist ja das Schöne an Frohburg, das hier Fahrer und Besucher direkten Kontakt haben, nichts abgeschirmt wird", findet Neukirchner, der auch 2012 in der WM starten will.

Die Besucherzahl dagegen ließ auch den 1. Vorsitzenden des Frohburger Clubs, Gerhard Wehefritz, jubeln. „Das gibt Auftrieb für alle, weiterzumachen. Zumal wir ja im nächsten Jahr hier Jubiläumsrennen haben." Heilfroh war auch er, dass die Unfälle bei den Sidecars, in der Supersport/Stock-Klasse und am Sonnabend früh bei den 125 ccm ohne lebensgefährliche Verletzungen abgingen. „Wir haben die Rennen vorsorglich immer abgebrochen, den gestürzten tschechischen Supersport-Piloten per Rettungshubschrauber ins Krankenhaus bringen lassen. Er, wie auch ein weiterer Gestürzter, sind noch im Krankenhaus, ein Dritter war schon wenig später wieder an der Strecke", so Wehefritz.

Grund zum Jubeln hatten auch alle Didier-Grams-Fans über den zweiten Gesamtsieg der International Road Racing in Folge. Freundin Nicole Kasper hatte sich am Streckenrand trotz der Wärme ins Fuchs-Kostüm, dem Markenzeichen von Grams, gezwängt. Und auch Tobias Näther im Obelix-Outfit vom Tautenhainer Karneval Verein, der mit Grams freundschaftlich verbunden ist, fehlte mit seinen Mannen natürlich nicht.

„Ich bin auch ein großer Grams-Fan, komme aber schon seit DDR-Zeiten immer zu den Frohburger Rennen", war Enrico Weise aus Waldenburg einer der zahlreichen Besucher. Steffen Fernau aus Wittenberg dagegen war erst das dritte Mal dabei. „Es ist eine ganz besondere Atmosphäre. Da kommt kein Bericht im Fernsehen mit", gefiel es ihm auch gestern. Zu den 350 Fahrern gehörte der irische Rennsportler Emlyn Hughes, der in der Klasse IRRC und der Superbike startete und schon viermal hier war. „Dank Rainer Roßdeutscher, der für das Rennen vor Jahren bei uns daheim Reklame machte. Inzwischen liebe ich Frohburg, die deutschen Leute, das deutsche Bier", schwärmte er. Sein Landsmann Paul Gartland, Neuling, nickte und versicherte: Auch ich komme wieder." © Seite 23

Thomas Lang

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