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Borna Eröffnung der Sporthalle Borna Ost: Stadt wartet auf Termin mit dem Innenminister
Region Borna Eröffnung der Sporthalle Borna Ost: Stadt wartet auf Termin mit dem Innenminister
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19:00 27.06.2017
So sah es in der Halle Borna Ost während der Sanierung aus. Mittlerweile können die Vereine wieder hier trainieren. Quelle: Julia Tonne
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Borna

In die Turnhalle Borna Ost ist nach der umfangreichen Sanierung wieder Leben eingezogen. Nach einem Dreivierteljahr, in dem Fenster ausgetauscht, Heizungsanlage erneuert, Fassade saniert und Trennwände eingezogen worden sind, können die zahlreichen Vereine für ihr Training wieder in ihr Domizil zurückkehren. „Die Arbeiten sind vollständig abgeschlossen“, betont Bornas Oberbürgermeisterin Simone Luedtke (Linke). Mittlerweile seien auch die Sportgeräte eingetroffen.

Dass die Halle noch immer nicht offiziell eröffnet worden ist, obwohl die Baufirmen nach Aussage von Mario Frommhold vom gleichnamigen Bornaer Ingenieurbüro bereits Ende April fertig waren, begründet die Rathauschefin damit, dass Sachsens Innenminister Markus Ulbig (CDU) mit von der Partie sein sollte. Schließlich hatte dieser im Oktober 2015 den Fördermittelbescheid über 650 000 Euro nach Borna gebracht. „Einen gemeinsamen Termin zu finden, zu dem alle können, ist aber schwierig“, so Luedtke, denn auch die Sportler sollten dann mit vor Ort sein. Sie rechnet daher damit, dass zu Beginn des neuen Schuljahres ein Datum gefunden wird.

Vor allem für die Vereine – unter anderem die Handballer, Volleyballerinnen und die Hockeymannschaft des SV Blau-Gelb – ist die Öffnung für den Spielbetrieb ein lang ersehnter Schritt. Monatelang mussten sie in andere Hallen oder nach draußen ausweichen – beides schwierig, schließlich waren die Kapazitäten in den anderen Sporthallen begrenzt und das Wetter im Herbst und Winter nicht besonders einladend.

Allerdings geht es in absehbarer Zeit mit den nächsten Arbeiten in Borna Ost weiter. Sowohl die Außenanlagen als auch die Parkplätze vor der Dreifelderhalle müssen in Angriff genommen werden. Planungen liegen vor, „beides soll noch in diesem Jahr realisiert werden“, sagt Luedtke. Die Kosten dafür kämen aus dem Fördertopf „Stadtumbau Ost“.

Von Julia Tonne

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