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Borna Erster Weltkrieg und Feuerwehr in Pegauer Ausstellung
Region Borna Erster Weltkrieg und Feuerwehr in Pegauer Ausstellung
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13:48 19.05.2015
Bürgermeister Peter Bringer (r.) freut sich mit Stadtwehrleiter Dietrich Baldeweg über die sinnvolle Nachnutzung des denkmalgeschützten Gebäudes. Quelle: Gislinde Redepenning

Der Spielmannszug begrüßte musikalisch zahlreiche weit gereiste Ehrengäste, die Schützen donnerten ihren Ehrensalut.

Die Initiative entsprang der 25 Jahre währenden Freundschaft mit dem gemeinsamen Interesse der Historie und Traditionspflege von Stadtwehrleiter Dietrich Baldeweg und Dietmar Hoffmann aus Tuttlingen, die sogar eine begleitende informative und anschaulich bebilderte Broschüre herausgegeben haben.

Mit ihr und einem kleinen Beitrag zur Aufarbeitung der Stadtgeschichte wollen sie als Angehörige der Feuerwehren an diejenigen erinnern, die es schafften, den Brandschutz während der "Urkatastrophe des zwanzigsten Jahrhunderts" aufrechtzuerhalten. "Wir sind Hobby-Historiker und haben drei Jahre lang geforscht und gesucht, altdeutsche Schriften entziffert, uns auf Dachböden herumgetrieben und uns durchs Archiv des Rathauses gewühlt", erzählte Hoffmann.

Zu den Ergebnissen des Engagements gehört auch ein bemerkenswerter filmischer Vortrag, der die Anwesenden auf die Ausstellungseröffnung einstimmte. Er sei für eine Veranstaltung der Vereinigung zur Förderung des Deutschen Brandschutzes (VFDB) im April in Fulda entstanden, mit dem Hintergedanken, ihn gleich für diese Ausstellung zu nutzen.

Großes Lob kam von Horst Lefèvre aus Rheinland-Pfalz. Der Senator der Internationalen Arbeitsgemeinschaft für Feuerwehr- und Brandschutzgeschichte (CTIF), die sich unter anderem die Ausarbeitung eines Zertifizierungssystems für Feuerwehrmuseen auf die Fahnen geschrieben hat, überbrachte Grüße und einen Wimpel. "Ich hoffe auf den Erfolg, den die Ausstellung verdient, die Arbeit auf dem Weg zu einem Museum ist sehr gut angelaufen."

Auch Heribert Schmitz und Rudolf Deusing von der Heimatkundlichen Arbeitsgemeinschaft aus dem hessischen Braunfels an der Lahn beobachteten gespannt, wie Bürgermeister Peter Bringer feierlich das Band durchschnitt und den Rundweg durch die Exponate freigab. "Wir betreiben ein Museum und mussten aus Platzgründen unsere historischen Handspritzpumpen abgeben. Über Bekannte kam der Kontakt nach Pegau zustande. Ich bin ganz happy, dass sie in dieses wunderschöne Ambiente gekommen sind", schwärmte Schmitz.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 04.08.2014
Gislinde Redepenning

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