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Evakuierung in Eula nach Bombenfund

Evakuierung in Eula nach Bombenfund

Eine Fliegerbombe entschärfte der Kampfmittelbeseitigungsdienst der Polizei gestern gegen 23 Uhr hinter dem Gewerbegebiet Eula-West, das dafür evakuiert wurde.

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Die Einsatzkräfte warten am Sportplatz Kesselshain auf die Entscheidung, ob die Fliegerbombe entschärft werden kann.

Quelle: Inge Engelhardt

Borna. Auch die Anwohner direkt an der Bundesstraße 95 wurden vorsorglich in Sicherheit gebracht - weiter hinten wohnende Eulaer waren aufgefordert worden, in ihren Häusern zu bleiben. Die Bundesstraße war zeitweise voll gesperrt.

 

 

Bereits 15.15 Uhr war die Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden worden, erst kurz nach 21 Uhr fiel die Entscheidung, sie vor Ort zu entschärfen. Zunächst habe man prüfen müssen, ob das möglich ist, erklärte Kriminaloberrat Lutz Mädler, der Einsatzleiter. Problematisch war, dass viele Versorgungsleitungen, unter anderem eine Stromtrasse, unmittelbar am Fundort verliefen. Die einzelnen Versorger mussten diese erst außer Betrieb nehmen.

 

 

Gegen 21.15 Uhr begann die Evakuierung, für alle Betroffenen stand die Glück-Auf-Turnhalle an der Clemens-Thieme-Grundschule zur Verfügung. 50 Betten hatte die Feuerwehr zunächst hingebracht - "damit vor allem die Kinder gleich schlafen können", erklärte Bornas Oberbürgermeisterin Simone Luedtke (Linke). Das Rathaus sollte bis zum Abschluss der Evakuierung besetzt sein. Eine Hotline war geschaltet und über die Homepage der Stadt und das soziale Netzwerk Facebook bekannt gemacht. Verpflegung für zunächst 70 Einsatzkräfte ließ das Rathaus zur Einsatzzentrale auf dem Parkplatz des Kesselshainer Sportplatzes bringen.

 

 

Rettungskräfte standen bereit, um die Evakuierung Pflegebedürftiger zu unterstützen. Die Feuerwehren von Borna und Eula waren mit 23 Einsatzkräften vor Ort. Ihre Halogenscheinwerfer leuchteten mit Hilfe eines Notstromaggregates die Fundstelle aus. Laut Stadtwehrleiter Kai Noeske hatte es seit der Erschließung Am Wilhelmschacht keinen Bombenfund in Borna gegeben.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 18.06.2013

Inge Engelhardt

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