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Borna FBI-Burger und Eis im Freibadimbiss Pegau
Region Borna FBI-Burger und Eis im Freibadimbiss Pegau
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00:21 16.07.2018
Matthias Maurer betreibt seit Juni den Freibadimbiss in Pegau und wird im Herbst die Badgaststätte öffnen. Auf der Terrasse haben bis zu 100 Badegäste Platz. Quelle: Kathrin Haase
Pegau

Jetzt wird’s kriminell: Zeitgleich mit dem Stadtbad öffnete im Juni der neue Freibad-Imbiss Pegau seine Türen, kurz und prägnant FBI genannt. Matthias Maurer (53) ist der neue Mann hinter dem Tresen, aber er wird weder von der amerikanischen Bundespolizei gesucht, noch ist er ein verdeckter Ermittler. „Ich wollte nur einen möglichst originellen Namen finden, der sich schnell einprägt“, lacht der Mann aus Schkeuditz, der zuletzt eine Fleischerfiliale in Leipzig-Gohlis leitete und schon einige Berufsabschlüsse in der Tasche hat. Groß- und Einzelhandelskaufmann, internationaler Marketingmanager, Fitnesswirt und noch einige andere. „Es ist alles dabei.“

Imbiss ist täglich geöffnet

Nun also eine neue Herausforderung für ihn mit dem Freibadimbiss Pegau. Täglich von 10 bis 20 Uhr in den Ferien (sonst von 10 bis 18 Uhr) bietet der Tausendsassa hinter der Theke schnelle, preiswerte und deftige Gerichte an, dazu Getränke, Eis und Süßigkeiten. Zum Sattwerden gibt es unter anderem den FBI-Burger mit und ohne Pommes, Nudeln mit Gulasch oder Bolognese, Schnitzel oder Seelachsfilet mit Kartoffelsalat und natürlich einen bunten Salatteller für die Fitnessfraktion.

300 Kinder auf einmal versorgt

„Zum Badfest hatte ich meinen ersten Einsatz, aber leider war das Wochenende sehr kalt und verregnet“, erinnert sich der 53-Jährige an die holprige Premiere. Doch schon ein paar Tage später feierten 300 Kinder im Freibad ihren Schuljahresabschluss und veranstalteten an Land und zu Wasser lustige Klassenwettkämpfe. Das macht natürlich hungrig und durstig.

„Eine große Bewährungsprobe für mich, aber ich habe es ganz alleine gerockt“, ist Matthias Maurer mit seiner Arbeit zufrieden, „es gab keine großen Wartezeiten und das ist die Hauptsache.“ So will es der engagierte Neu-Pegauer, der die Wohnung im Verwaltungstrakt des Freibades bezogen hat, auch weiterhin halten. „Ich möchte für jeden Geschmack etwas anbieten und es soll schnell gehen.“

Nächstes Ziel: Badgaststätte

Mit dem Ende der Badesaison im September will der Gastwirt auch die jahrelang leerstehende Badgaststätte wiederbeleben und dort „bodenständige, deutsche Küche“ anbieten. Für 80 Personen bietet das Restaurant Platz, dazu kommt die große Terrasse, auf der sich der Wirt zum Beispiel Familienfeiern wie Hochzeitsjubiläen, Geburtstage, Jugendweihen oder Einschulungsfeiern vorstellen könnte. „Die Nachfrage ist jedenfalls groß“, weiß er aus Erfahrung, denn Bestellungen für das nächste Jahr, aber auch für Weihnachten und Silvester liegen bereits vor.

„Jetzt muss ich mir nur noch einen passenden Namen für die Badgaststätte einfallen lassen. Irgendwas Markantes oder Witziges sollte es schon sein“, lacht der 53-Jährige, der in Pegau schon Fuß gefasst hat und gerne auch mal abends im Freibad seine Runden schwimmt. „Ich kann arbeiten, wo andere Urlaub machen. Wer hat das schon?“ Wichtig sei für ihn auch, gutes Personal für die Gaststätte zu finden. „Aber ich habe schon jemand im Auge“, lässt Matthias Maurer durchblicken.

Von Kathrin Haase

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