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Borna Fachsimpeleien unter Autoliebhabern im größten Freiluft-Autohaus der Region
Region Borna Fachsimpeleien unter Autoliebhabern im größten Freiluft-Autohaus der Region
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11:00 17.04.2016
Zum 14. Bornaer Autofrühling präsentieren Händler aus der Region zahlreiche Neuheiten der Automobilbranche auf dem Marktplatz. Quelle: Andreas Döring
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Borna

Fachsimpeln, Klappen öffnen, Platz nehmen: der 14. Bornaer Autofrühling wird am 23. April wieder der Höhepunkt für Autoliebhaber. Auf dem Marktplatz dreht sich von 10 bis 16 Uhr alles um Hubraum, Kofferraumvolumen, Pferdestärken und den Autokauf. Zahlreiche Händler verschiedener Automarken aus der Region sind an dem Tag vor Ort, um Neuheiten zu präsentieren und Fragen rund um des Deutschen liebstes Kind zu beantworten.

Neuheiten gibt es in diesem Jahr sozusagen wie Sand am Meer, immerhin bringen die Autohersteller vieler Marken mehr als 150 überarbeitete oder neue Modelle auf den Markt. Ganz besonderes Augenmerk legen die Hersteller auf das Sport Utility Vehicle, kurz SUV. Die Geländelimousinen kombinieren den einer Limousine ähnlichen Fahrkomfort mit einer erhöhten Geländegängigkeit sowie einer Karosserie, die an das Erscheinungsbild von Geländewagen angelehnt ist. Ohne Ausnahme sind die Hersteller auf den Zug aufgesprungen, selbst die Luxusmarken Bentley und Maserati können sich dem Trend nicht entziehen.

Für die richtigen Antworten im Autofrühlings-Quiz verlost die LVZ Karten für das Konzert von Rod Stewart im Sommer. Die Antworten auf die Fragen finden sich an allen Ständen, wer Glück hat, wird aus dem großen Lostopf gezogen. Und vielleicht können die Konzertbesucher auch gleich mit dem neuen motorisierten Untersatz vorfahren.

Während des Autofrühlings zieht der Frischemarkt wie gewohnt wieder hinter das Rathaus, die LVZ-Geschäftsstelle ist von 10 bis 16 Uhr geöffnet und Anlaufstelle für alle, die noch Zwiebel-Briefmarken oder Bücher kaufen wollen.

Wie bereits im vergangenen Jahr präsentiert sich die Freiwillige Feuerwehr Borna auf dem Marktplatz. Sie simuliert ab 13.30 Uhr einen Unfall und lässt die Zuschauer mithelfen: Notruf wählen, Unfallstelle absichern, Erste Hilfe leisten. Denn Kamerad Uwe Bergbauer und Ortswehrleiter Toni Winkler erleben immer wieder, dass viele, die Zeuge eines Unfalls werden, nicht helfend eingreifen. Der Grund: „Die meisten haben Angst, dass sie etwas falsch machen. Dann machen sie lieber gar nichts“, sagt Winkler. Dabei ist das Nicht-Helfen laut Bergbauer der größte Fehler. Vielen Unfallopfern sei schon damit geholfen, wenn Ersthelfer die Stabile Seitenlage beherrschen.

Zusammen mit dem DRK sind die Kameraden auf dem Marktplatz, um zu demonstrieren, wie Insassen aus einem völlig zerstörten Auto herausgeschnitten werden und sie anschließend betreut werden. Doch nur mit Zuschauen ist es an dem Tag für die Besucher nicht getan. Sie müssen beweisen, was sie noch wissen und selbst mit eingreifen. Für Bergbauer und Winkler interessant zu sehen, wie die Besucher reagieren. „Auf die Reaktionen sind wir gespannt, aber auch, wie sich die Leute im Falle eines Unfalls verhalten“, macht Winkler deutlich. Er kritisiert, dass Fahrschüler zwar einmal einen Ersten-Hilfe- Kurs absolvieren müssen, danach aber das Wissen nicht mehr aufgefrischt werden muss. „Für alles gibt es Wiederholungen, nur dafür nicht“, begründet der Ortswehrleiter.

Auch einfache Tipps helfen oft schon, jemanden retten zu können. Dazu zählen zum Beispiel die Ws. Wo ist es passiert, wer ist beteiligt, wann, wer ruft an – das sollte jeder beherrschen, um im Notfall auch die richtigen Hinweise an die Einsatzkräfte geben zu können. „Und ganz wichtig: Das Handy sollte nach einem Notruf nie abgeschaltet werden, damit wir bei Fragen zurückrufen können“, sagt Bergbauer, der schon manch kuriose Geschichten in der Leitstelle erlebt hat.

Von Julia Tonne

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