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Borna Fernwasserleitung an künftiger Autobahn 72 bei Rötha verlegt
Region Borna Fernwasserleitung an künftiger Autobahn 72 bei Rötha verlegt
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16:43 16.10.2015
Auf der Trasse der künftigen A 72 bei Rötha wird kein Fußballplatz gebaut, sondern der Baugrund für die Verlegung einer Wasserleitung vorbereitet. Quelle: Jens Paul Taubert
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Rötha

Doch ehe die Straßenbauer anrücken, dauert es noch geraume Zeit. Tatsächlich handelt es sich hier, unmittelbar neben der Abfahrt von der B 95 um Vorbereitungen für die Verlegung einer Wasserleitung, die in die Erde muss, bevor die Autobahn gebaut wird. Darüber informierte auf LVZ-Anfrage Dirk Röder vom Landesamt für Straßenbau und Verkehr in Dresden.

Demnach will die Fernwasserversorgung Elbaue-Ostharz an dieser Stelle eine Wasserleitung verlegen. Bevor die Rohre mit 40 Zentimeter Durchmesser in die Erde können, muss der Untergrund verdichtet werden, damit die Leitung später, wenn die Trasse gebaut ist, nicht beschädigt wird. "In großen Teilen des Bauabschnitts sind sehr ungleichmäßige und locker gelagerte Kippenmischböden des ehemaligen Braunkohletagebaus Espenhain vorhanden. Durch den Neubau der Autobahn würde es in diesen Bereichen zu großen Verformungen (Setzungen) im Untergrund kommen, wenn im Vorfeld keine Baugrundverbesserungen durchgeführt würden", erklärt Röder. Ohne vorherige Verdichtung könnte die neue Leitung beim Bau der Autobahn zerstört werden. Deswegen wird jetzt direkt auf der künftigen Trasse auf einer Fläche von 60 mal 80 Metern ein Damm aufgebaut. Die Aufschüttung bleibt voraussichtlich 90 Tage liegen und wird dann wieder abgebaut. Durch das Gewicht des Materials verdichtet sich der Untergrund. In den so vorbereiteten Boden kann danach die Leitung verlegt werden.

André Neumann

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