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Borna Feuerwehr löscht Brand in Jugendknast Regis-Breitingen
Region Borna Feuerwehr löscht Brand in Jugendknast Regis-Breitingen
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11:16 17.01.2019
Die Feuerwehr ist wieder zu einem Brand in einem Haftraum der Jugendstrafvollzugsanstalt Regis-Breitingen gerufen worden. Quelle: Jens Wolf/dpa
Regis-Breitingen

Erneut wurde die Feuerwehr zur Jugendstrafvollzugsanstalt (JSA) Regis-Breitingen gerufen. Am Mittwochnachmittag hatte ein Häftling versucht, in seiner Zelle Feuer zu legen. Die Kameraden aus Regis-Breitingen und Ramsdorf löschten es. Bereits am 4. Advent hatten sie einen solchen Einsatz absolviert.

Die Alarmierung war 14.46 Uhr erfolgt, hat Einsatzleiter Richard Arndt informiert. „Als wir eintrafen, hatten die Bediensteten den Gefangenen schon aus dem Haftraum geholt und dem Rettungsdienst übergeben.“ Aufgrund der starken Rauchentwicklung rückten die Kameraden unter Pressluftatmung vor und stoppten den Brand mit dem kontrollierten Wassereinsatz einer Kübelspritze.

Häftling hatte in der JVA Regis Decken angezündet

Es sah für die Feuerwehrleute so aus, dass der Häftling Decken angezündet hatte. Die Matratzen, hatte JSA-Leiter Uwe Hinz kurz vor Weihnachten gesagt, brennen aber nicht. Jedoch wurde der Schrank beschädigt.

Laut Anstalt waren neben der Feuerwehr Polizei und Notarzt vor Ort. „Der leicht verletzte Gefangene wurde vorsorglich zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus gebracht“, hat Vollzugsleiterin Anna Gürtler mitgeteilt. „Bedienstete und weitere Gefangene wurden nicht in Mitleidenschaft gezogen.“

Gefangenen drohen Disziplinarmaßnahmen

Die JSA werde Strafanzeige erstatten. Dem Gefangenen drohen zudem Disziplinarmaßnahmen. „Der Haftraum wurde von der Polizei versiegelt, da es sich hierbei um einen Tatort handelt“, so Gürtler weiter. Die Höhe des Schadens stehe noch nicht fest.

Im Einsatz waren 19 Kameraden aus Regis-Breitingen, Ramsdorf und Borna, wobei die Drehleiter aus der Kreisstadt unverrichteter Dinge wieder umkehrte. Nach einer reichlichen Stunde war gegen 16 Uhr im Gerätehaus die volle Bereitschaft der Feuerwehrleute wieder hergestellt, hat Einsatzleiter Arndt gesagt.

Zu dem Vorfall ermittelt nun die Kriminalpolizei.

Von okz

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