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Borna Feuerwehrgeschichte in bewegten Bildern
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20:28 18.12.2012
Die Filmemacher Hendrik Fleischer (r.) und Oswald Naumann (Mitte) übergeben Filmvorführer Enrico Bergander die DVD mit dem Werk „125 Jahre Freiwillige Feuerwehr Groitzsch“. Quelle: Olaf Becher
Groitzsch

Damals feierten die Floriansjünger ihr Fest über drei Tage mit verschiedenen Veranstaltungen. Grund genug für den geschichtsbegeisterten Leiter der Alters- und Ehrenabteilung, Oswald Naumann, gemeinsam mit Schwiegersohn Hendrik Fleischer aus dem umfangreichen Filmmaterial einen Zusammenschnitt auf DVD zu erstellen.

Während Naumann für die ganze Vorarbeit sorgte und die Szenen auswählte, zeichnete Fleischer für die technische Umsetzung verantwortlich. „Etwa ein Jahr ist jetzt bis zur Verwirklichung vergangen. Das Material stammte überwiegend vom damaligen Stadtfernsehsender Westsachsen-TV und einigen Privataufnahmen", erklärte der Schwiegersohn, der als Präsident des Groitzscher Carnevalclubs (GCC) auch dort die filmische Leitung hat. „Den Film wollen wir im Rahmen der geschichtlichen Aufarbeitung unserer Wehr der Nachwelt hinterlassen. Es ist schon erstaunlich wie viele junge Kameraden an der Historie interessiert sind", freut sich Naumann.

Dass letztlich das Werk auf die große Groitzscher Leinwand kam, war die Idee von Wehrleiter Mario Zetzsche. Erinnert wurde darin an den Empfang im Kulturhaus Großstolpen, die Schauübungen am Rathaus, die Fahnenweihe, den riesigen Festumzug oder die Veranstaltung im Festzelt auf dem Markt. Allerdings stimmten die Bilder manchmal auch wehmütig, da doch einige Kameraden nicht mehr in den Reihen der Wehr weilen, allen voran der damalige Feuerwehrchef Helmut Knauer. Das Schlusswort aus seiner Festrede ging mit diesem Film sicher in Erfüllung. „Ich hoffe, dass dieses Fest uns noch lange in Erinnerung bleiben wird."

Von Applaus begleitet schloss sich am Ende der Kinovorhang. „Ein toller Rückblick. Ein Fest in dieser Größenordnung hatte zu dieser Zeit fast noch keine Wehr. Die Stadt hat uns da sehr unterstützt", sagte Pressesprecher Mike Köhler, der damals erst von der Jugendwehr in die Einsatzabteilung wechselte. Auch Bürgermeister Maik Kunze gehörte nicht nur zu den begeisterten Zuschauern, sondern zu den Akteuren auf der Leinwand. Denn neben seiner Rede zum Jubiläum, retteten ihn die Kameraden bei der Schauübung aus dem brennenden Rathaus. „Der Film ist eine schöne Erinnerung und eine würdige Ehrung unserer Wehr. Vieles ist nach neun Jahren wieder hervorgekramt worden, was man inzwischen schon vergessen hatte", so das Stadtoberhaupt.

Wehrleiter Zetzsche würdigte nochmals die Initiative der Filmemacher. „Ossi und Hendrik haben viel zusammengetragen und große Mühen in das Projekt gesteckt. Herausgekommen ist ein schönes Andenken an unsere Wehr."

Olaf Becher

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