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Flossenschwimmer besuchen Regiser Neptunfest

Flossenschwimmer besuchen Regiser Neptunfest

In der römischen Mythologie wurde Neptun als Gott des Meeres verehrt. In seinen Herrschaftsbereich fielen stehende und fließende Gewässer, aber auch Sturm und Flaute.

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Zum Neptunfest am Sonnabend im Regis-Breitingener Freibad waren Sportler des Bundesstützpunktes Leipzig zu Gast.

Quelle: Jörg Reuter

Regis-Breitingen. Insofern hatte die Gottheit mit dem Dreizack ein gehöriges Wort beim Wetter mitzureden. Vorgestern zum Neptunfest im Freibad Regis-Breitingen hat er in jedem Fall Macht und Beziehungen spielen lassen und für bestes Sommerwetter gesorgt. Dennoch lockten Sonnenschein und Temperaturen knapp unter der 30-Grad-Celsius-Marke keine Besuchermassen ins Freibad. „Die Leute brauchen nach kühlerem Wetter immer ein paar Tage", sagte Sascha Kipping, Vorsitzender des Fördervereins Freibad Regis. Davon abgesehen war er mit der Zahl von knapp 100 Badegästen durchaus zufrieden. „Wir sind ein kleines Bad und freuen uns über jeden, der kommt", so der Cheforganisator der Fete. Und für die hatte er zusammen mit seinem Vater, Stadtrat und stellvertretender Fördervereinsvorsitzender, Dieter Kipping, eine extra Attraktion eingeladen: die Flossenschwimmer des Bundesstützpunktes in Leipzig.Flossenschwimmen oder Finswimming ist eine relativ neue Sportart. Ende der 1970er, Anfang der 1980er entwickelte sich diese Disziplin aus dem militärischen Kampfsport. Für die Zuschauer ist der Tauchsport spektakulär anzusehen. Wie Delfine oder Nixen vom Hofe des Meeresgottes bewegen sich die Athleten durchs Wasser. Vor allem die Sprinter mit Monoflosse erreichen Geschwindigkeiten von rund 3,5 Metern pro Sekunde, was 12,6 Kilometern pro Stunde entspricht. „Damit ist es die schnellste Wassersportart mit Muskelkraft", erklärte Jörg Melitzer, Trainer und Leiter des Bundesstützpunktes in Leipzig.Mit einem keinen Einblick in ihren Sport und ihren Trainingsalltag wollten die Gäste aus der Messestadt das Interesse am Finswimming wecken und ihre Disziplin bekannter machen. Dazu hatte Melitzer den Doppelweltmeister von 2009 Sven Lützkendorf - er gewann die 800- und 1500-Meter-Distanz und hält auch die Weltrekorde über diese Strecken - sowie Weltmeister Christian Höra, der 2009 in Sankt Petersburg über sechs Kilometer seine Konkurrenten in die Schranken verwies, mitgebracht. Neben den beiden erfolgreichen Männern waren auch Deutsche Meister und hoffnungsvolle Nachwuchstalente unter den fünf Flossenschwimmern.Die sechste im Bunde, Christin Saupe, hatte von ihrem Zahnarzt striktes Sportverbot erteilt bekommen und musste am Beckenrand bleiben. Als Enkelin von Dieter Kipping hatte sie den Vizevereinschef auf die Idee zu der Präsentation im Rahmen des Neptunfestes inspiriert. „Ich habe mich auf die 20-Kilometer-Strecke im Freiwasser spezialisiert", erzählte die junge Frau. Etwa vier Stunden benötige sie dafür. Der Reiz für sie am Finswimming sei vor allem die Geschwindigkeit im Wasser, meinte Saupe.

So empfanden es auch die Zuschauer. Der zehnjährige Niklas Schmidt war vom Tempo der Flossenschwimmer begeistert. „Das war sehr toll", sagte der Junge.Unterdessen war auch Neptun aus den Tiefen des Pools aufgetaucht und waltete mit Taufen seines Amtes. „Super, fein gemacht", lobte Ronny Riedel. „Es ist super Klasse, und Spaß haben alle", freute sich auch Helga Räßler über den Auftritt des Meeresgottes, der am Sonnabend eine gelungene Badparty einläutete.

Jörg Reuter

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