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Borna Förderung für Mensa und Lift der Oberschule
Region Borna Förderung für Mensa und Lift der Oberschule
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11:45 25.07.2018
Die Oberschule Groitzsch soll einen Fahrstuhl bekommen. Quelle: Jens Paul Taubert
Groitzsch

Mit der Zusage einer genauen Summe aus der zusätzlichen Schulhausbau-Förderung Sachsens geht Groitzsch jetzt in die konkrete Planung. Dabei haben sich die Vorstellungen im Vergleich zum Jahresbeginn geändert. „Erste Priorität hat nun die Mensa der Oberschule“, sagt Bürgermeister Maik Kunze (CDU).

Mensa muss ertüchtigt werden

Der Flachbau älteren Datums, der sich im Hof zwischen der Bildungseinrichtung und dem Hort befindet, müsse unbedingt ertüchtigt werden. Deshalb wurde diese Aufgabe an die Spitze der zu realisierenden Wünsche gerückt, so Kunze. Angedacht sei unter anderem, kleinere Räume zu schaffen und die Möglichkeiten der Küche/Essensausgabe zu verändern, damit der gesamte Ablauf verbessert werden kann. In dieses Projekt solle dann auch der draußen angrenzende Hartplatz einbezogen werden.

Oberschule braucht einen Fahrstuhl

Zweites Vorhaben ist ein Fahrstuhl für die Oberschule. Das Gebäude an der Südstraße ist gut 116 Jahre, sodass für heutige besondere Anforderungen in der Regel nachgerüstet werden muss. „Wir müssen zwingend einen barrierefreien Zugang schaffen“, meint der Bürgermeister. Gemeint ist ein Fahrstuhl, über den die einzelnen Stockwerke erreicht werden können.

Maik Kunze spricht von circa 460 000 Euro, die der Landkreis nach aufgeregten Diskussionen in der großen Bürgermeisterrunde über die Verteilung an Groitzsch weiterreichen wird. „Da gefordert ist, dass die Gelder eine Förderquote von 75 Prozent ergeben, müssen wir aus Eigenmitteln aufstocken. Damit werden schließlich rund 600 000 Euro zur Verfügung stehen.“ Das sei allerdings erst im neuen Doppelhaushalt 2019/2020 möglich. Wie weit die Finanzmittel tatsächlich reichen, sei jetzt noch nicht klar – „bei den derzeit steigenden Baupreisen“.

Ursprünglich war Rettungstreppe für Grundschule angedacht

Ursprünglich war, wie berichtet, von der Stadtverwaltung eine Rettungstreppe für die Grundschule auf der anderen Seite der Südstraße als besonders dringend angesehen worden. Ohne diese und damit einen zweiten Fluchtweg dürfen die Zimmer im Dachgeschoss nicht als vollwertige Unterrichtsräume genutzt werden. Was allerdings aufgrund der bevorstehenden überplanmäßigen Auslastung mit je drei Klassen in allen vier Jahrgängen als erforderlich angesehen wurde.

Doch das Erfordernis ist nun weggefallen, zumindest vorerst. Auf Anregung von Schulleiter Christian Jauer hat die Stadt einen Klassensatz Tablet-PCs angeschafft, wodurch die bisherigen Tischgeräte und damit das Computerzimmer nicht mehr erforderlich sind. Daraus entsteht jetzt in den Sommerferien ein normaler Klassenraum.

Von Olaf Krenz

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