Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Borna Fotograf Robin Kunz zeigt Leipziger Ansichten im Bornaer Amtsgericht
Region Borna Fotograf Robin Kunz zeigt Leipziger Ansichten im Bornaer Amtsgericht
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
13:51 23.02.2018
Er ist der 71. Künstler, der im Amtsgericht Borna ausstellen darf: Fotograf Robin Kunz (2. v. r.). Quelle: Andreas Döring
Anzeige
Borna

Das Neue Rathaus gleich im Doppelpack, genauso wie das Muster-Messe-Zeichen an der Alten Messe, ungewöhnliche Einblicke in den Leipziger Bahnhof und ein grandioser Blick auf die Messestadt: Der Fotograf Robin Kunz nimmt Landschaften und Gebäude aus einem völlig anderen Blickwinkel wahr als Passanten und Touristen, die Leipzig erkunden. Jetzt stellt der 31-Jährige zum ersten Mal seine Bilder aus.

Die Schau im Bornaer Amtsgericht ist für ihn eine Premiere. Zwar waren zahlreiche Fotografien von ihm bereits in der Sana Klinik zu sehen, da Kunz hauptberuflich bei der dortigen Unternehmenskommunikation zuständig ist, „aber Ausstellungen darüber hinaus gab es noch keine“, erzählt er.

Ausprobieren ist das Geheimnis guter Bilder

Den Grundstock seiner Leidenschaft, alles auf Fotos zu bannen, legten seine Eltern, als Kunz 15 Jahre alt war. Zum Geburtstag bekam er seine erste eigene Kamera. Und von da an war der Jugendliche nur noch auf Streifzug. Durch Wälder, Felder, Städte und Dörfer. Immer auf der Suche nach dem einen Blickwinkel, den andere nicht sehen. Sämtliche Techniken, Belichtungen, den Umgang mit Filtern und Objektiven brachte er sich selbst bei, allerdings nicht durch das Lesen der Bedienungsanleitungen, sondern durch Ausprobieren. „Dafür braucht man vor allem eines: Geduld“, macht Kunz deutlich. Denn Erfolge würden sich erst durch Erfahrungen einstellen. Über das Knie zu brechen sei das nicht.

Vor zehn Jahren dann wurde sein Hobby immer professioneller, seine Ausrüstung immer umfangreicher. Mittlerweile fotografiert der 31-Jährige auch auf Nachfrage bei Hochzeiten und Familienfeiern. Zunächst bei seiner eigenen Schwestern, später dann bei Bekannten und Freunden. „So gesehen habe ich mein Hobby doch noch zum Beruf gemacht“, sagt Kunz, der sich extra noch einen Gewerbeschein hat ausstellen lassen.

Nie ohne seine Kamera

Besonders gerne aber nimmt er Landschaften und Architektur in den Fokus, denn für ein gelungenes Bild braucht es Zeit und Geduld. „Wichtig ist, zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein.“ Am besten würden sich Sonnenauf- und untergänge eignen, Nebel und Regen würden ungewöhnliche Lichteffekte zaubern. Um den passenden Augenblick zu erwischen, hat Kunz seine Kamera immer dabei, egal, wohin er unterwegs ist. Viele seiner Fotografien sind in den kommenden Wochen nicht nur im Amtsgericht zu sehen, sondern auch über seine Internetseite www.robinkunzfotografie.de.

Von Julia Tonne

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Die Großstädte wachsen, der ländliche Raum schrumpft. Ungünstig für beide Seiten. Der regionale Planungschef Andreas Berkner fordert ein Umdenken und Visionen. Klar ist: Es gibt Baustellen für Dörfer, die als Ortsteil einer Stadt abhängig von den Entscheidungen der Kommune sind. Was die für die ländlichen Gebiete tun, haben wir nachgefragt.

23.02.2018

Die Sanierung des Schlossteiches Rötha steht vor kurz dem Abschluss. Das Ufer wurde befestigt. Der Plan, die Schlammschicht am Boden zu verringern, ging nicht auf.

14.04.2018

235 Facebook-User haben auf der Seite der LVZ Kreis Leipzig abgestimmt: 79 Prozent beantworteten die Frage, ob kostenloser Nahverkehr in der Region eine Option wäre, mit Ja. Dort wurde eine konstruktive Debatte zum Thema geführt.

22.02.2018
Anzeige