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Borna Französische Gäste bei den Naturfreunden
Region Borna Französische Gäste bei den Naturfreunden
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19:52 06.08.2012
In Groitzsch. Quelle: Jakob Richter
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Groitzsch/Borna

Mit zahlreichen Eindrücken treten sie nun ihre Heimreise an.

Die Arbeit der französischen Naturschützer basiert im Wesentlichen auf drei Säulen: Erkennen, Weitergeben und Schützen. „Denn man schützt immer nur das, was man gut kennt", sagt Lucien Moly (76), der ehrenamtliche Präsident von „Lo Parvi", das übersetzt Sperber heißt. „Diese drei Elemente finden sich auch in der Arbeit der Ökologischen Station wieder und zeigen, wie ähnlich wir einander sind", berichtet der Gast. Impulsgeber für diese enge Verbindung war zur Jahrtausendwende der Groitzscher Naturfreund Gerhard Rauschenbach, ein ehemaliger Lehrer am Bornaer Gymnasium. Er siedelte in die Gegend von Lyon um und schloss sich der renommierten Naturschutzorganisation an, die annähernd 300 Mitglieder zählt und sieben Festangestellte beschäftigt. Über Harald Krug und Annett Bellmann hielt er weiterhin Kontakt in seine alte Heimat und knüpfte letztlich den Faden zwischen beiden Organisationen. Seitdem besuchen sie sich aller zwei Jahre im Wechsel, auch privat und außerhalb der organisierten Reisen. „Es sind viele Freundschaften entstanden", erzählt Moly, der wie seine Vereinskollegen bei Familien in Groitzsch oder Markkleeberg wohnt und das Alltagsleben kennenlernt. Tief beeindruckt waren die Gäste auf ihrer dreitägigen Tour durch das Leipziger Neuseenland vom aktiven Tagebau Schleenhain. „Die Landschaft verändert sich hier rasant", fasst der Präsident von „Lo Parvi" für unsere Zeitung zusammen. Positiv überrascht sei er über die Rekultivierung und die Entwicklung der Tagebau-Folgelandschaft. „Die Natur hat nicht alles verloren", so seine Worte. Er habe auf dieser Reise wieder viel gelernt und kehre mit zahlreichen Eindrücken in die Heimat zurück. „Niemand will jemand belehren, es geht uns allein um den Austausch von Erfahrungen und Meinungen. Wir haben hier wieder Projekte kennengelernt, die bei uns noch nicht laufen oder umgekehrt. Das ist das Schöne an diesem Austausch."

Kathrin Haase

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