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Freibad Pegau: Mitte Juli soll neuer Spielplatz mit Riesen-Strandkorb fertig sein

Bagger rücken an Freibad Pegau: Mitte Juli soll neuer Spielplatz mit Riesen-Strandkorb fertig sein

Auf dem Gelände des Pegauer Freibads haben Bauarbeiten für den neuen Spielplatz begonnen. Der soll bereits ab Mitte Juli zum Spielen, Toben und Matschen einladen. Das Besondere: Unter anderem entsteht ein riesiger Strandkorb, der zum einen als Rutsche und zum anderen als Kletterturm dient. Gesamtkosten für das Areal: 115 000 Euro.

Mit dem neuen Spielplatz und dem sanierten 50 mal 30 Meter großen Becken hat das Pegauer Freibad zukünftig einige Besonderheiten zu bieten.

Quelle: Julia Tonne

Pegau. Auf dem Gelände des Pegauer Freibads haben die Bauarbeiten für den neuen Spielplatz begonnen. Und dieser soll, wenn alles klappt, bereits ab Mitte Juli zum Spielen, Toben und Matschen einladen. Das Besondere daran: passend zu den Schwimmbecken nebenan entsteht unter anderem ein riesiger Strandkorb, der zum einen als Rutsche und zum anderen als Kletterturm dient.

Von daher lautet auch das Motto des Spielplatzes „Ein Tag am Strand“. Zum Strandkorb gesellen sich noch ein Kletterschiff, ein Sitzkoffer, verschiedene Balance-Elemente und Wipptiere. „Einige alte Spielgeräte wurden abgebaut, werden aber in das neue Areal integriert“, erklärt Pegaus Bauamtsleiter Gunther Grothe. Auch der Minigolfplatz bleibe bestehen. Dort, wo die Erdarbeiten bereits abgeschlossen sind, konnten in den vergangenen Wochen noch Babys mit ihren Eltern planschen. Das Babybecken ist aber nur zeitweise verschwunden. Es wird, wenn die Sanierung des großen Schwimmerbeckens ansteht, mit diesem verbunden. Einziges Problem: am bisherigen Standort spendeten etliche Bäume Schatten, der muss zukünftig über Sonnensegel gewährleistet werden.

„Die gesamte Anlage wird wirklich richtig toll“, schwärmt der Bauamtsleiter. Und auch Betreiber Jörg Wiltschko sieht eine deutliche Aufwertung des Freibads durch das neue Spielgelände. „Schon jetzt ist das Bad in der Region unschlagbar“, betont er. Der vorrangige Grund dafür sei das 50 mal 30 Meter große Becken, das sonst kein Bad in der Region vorweisen könne. Ab Ende August wird auch das umfangreich saniert, nachdem es vor drei Jahren durch das Hochwasser deutliche Schäden davongetragen hat. Die Stadt hatte dafür Fördermittel von der Sächsischen Aufbaubank in Höhe von einer Million Euro bewilligt bekommen.

Den Badebetrieb schränken die jetzigen Bauarbeiten nicht ein. Der Spielplatz, in etwa 115 000 Euro teuer und zu Zwei Drittel über das Programm „Stadtumbau Ost“ gefördert, ist künftig nicht nur von den Badbesuchern zu nutzen, sondern sei auch außerhalb der Badesaison zugänglich, so Wiltschko. Dafür solle ein Zugang von außen entstehen. Laut Grothe werde das Areal bei Schließung des Bades über die Straße Flur am Stadtbad erreichbar sein, während der Öffnungszeiten über das Bad selbst.

In die von der Stadt aufzubringenden Eigenmittel fließen nach Aussage von Grothe auch die Spenden ein, die sich der frühere Rathauschef Peter Bringer anlässlich seines Abschieds gewünscht hatte. Dafür kamen rund 6500 Euro zusammen, bleibt ein Eigenanteil für die Stadt in Höhe von etwa 40 000 Euro. „Wenn alles fertig ist, haben wir ein richtiges Schmuckstück in der Stadt“, sagt Wiltschko.

Von Julia Tonne

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