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Borna Freibadverein: Entscheidung über die Zukunft in diesem Monat
Region Borna Freibadverein: Entscheidung über die Zukunft in diesem Monat
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18:59 20.07.2011
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uch weiterhin bestehen bleibt.

Es war eine Entscheidung, bei der sich kein Stadtrat verweigern konnte. Als das städtische Parlament Ende Juni beschloss, Oberbürgermeisterin Simone Luedtke (Linke) mit der Beschaffung von Geldern für die Wiederherrichtung des ehemaligen Freibades An der Wyhraaue zu beauftragen, stellte sich für den Verein die Grundsatzfrage. Wobei sich Holger Luedtke, Kreisvorsitzender der Linken Westsachsen und auch Vorsitzender des Freibadvereins, vorstellen kann, „dass wir weitermachen".

Der Verein könne die städtischen Bemühungen um die Wiedereröffnung der Bassins unterstützen, freiwillig Arbeiten übernehmen oder später als Betreiberverein in Erscheinung treten. Immerhin gebe es nach wie vor Signale von Unterstützern eines derartigen Betreibermodells für ein neues Bad An der Wyhraaue, bei dem es sich bisherigen Plänen des Vereins zufolge bekanntlich um ein Ökobad handeln würde, wie es etwa im nördlichen Leipziger Ortsteil Lindenthal existiert.

Vereinschef Luedtke verweist auf die Lebenshilfe, die bereits vor längerer Zeit angeboten hatte, sich mit ihren Mitarbeitern um die Rasenpflege rund um die Badebecken zu kümmern. Geplant sei auch nach wie vor ein Studentenwettbewerb zur Gestaltung des Bades, dessen Ursprünge in den 60er Jahren liegen. In den Jahren 1964 und 1965 hatten unzählige Freiwillige das Freibad in der Wyhraaue mit Planschbecken, Nichtschwimmer und Schwimmerbecken in freiwilligen Arbeitsstunden im Rahmen des Nationalen Aufbauwerkes (NAW) gebaut. Zwei Jahre nach der Eröffnung waren an der Wyhraaue 50 000 Besucher gezählt worden.

Nicht zuletzt deshalb hält Luedtke Vorstöße, ein neues Bornaer Freibad an einem anderen Standort zu errichten, „für unnötiges Störfeuer". Dann müsse auch der Flächennutzungsplan geändert werden.

Zunächst aber stehe die Entscheidung in eigener Sache an. Im Rahmen einer Mitgliederversammlung soll Klarheit darüber geschaffen werden, ob und wie der Freibadverein seine Arbeit fortsetzt.

Nikos Natsidis

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