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Freibäder im Raum Borna-Geithain bieten Abkühlung und Abwechslung

Sommerhitze und Ferien Freibäder im Raum Borna-Geithain bieten Abkühlung und Abwechslung

Eine Runde Fuß- oder Volleyball spielen, sich im kühlen Nass erfrischen oder einfach auf der Liegewiese die Seele baumeln lassen: Die Frei- und Freizeitbäder im Raum Borna-Geithain bieten ihren Besuchern viel Abwechslung. Und das nicht nur in der warmen Jahreszeit.

Ausgelassene Badestimmung herrscht im Regis-Breitinger Freibad.

Quelle: René Beuckert

Geithain/Regis-Breitingen/Bad Lausick. Die Freibäder in der Region sind in diesen heißen Tagen gut besucht, war doch das Thermometer auf über 30 Grad hochgeschnellt. Prima Sommerferienwetter – geht es nach den Kindern und Jugendlichen, kann es davon in den kommenden Ferienwochen sicherlich gern noch mehr geben.

Saisonrekord in Geithain: 536 Gäste

439 Gäste suchten am Montag im Geithainer Freibad Abkühlung. Das war allerdings nicht der Besucherekord der laufenden Saison. Den hatte es mit 536 großen und kleinen Wasserratten bereits am 23. Juni gegeben – das war noch vor den Ferien. Nicht ausgeschlossen, dass diese Zahl noch übertroffen wird. 300 bis 400 Gäste sind der tägliche Schnitt in Geithainer Bad, am ebenfalls sehr heißen letzten Sonntag, das war der 10. Juli, kamen 387. Gestern lag die Wassertemperatur in dem von der Oewa betriebenen Bad bei angenehmen 24 Grad. Im vergangenen Jahr waren insgesamt 19 543 Badegäste gekommen.

Vereinsmitglieder wirken in Regis

296 Badelustige kamen am Montag nach Regis-Breitingen ins Freibad. Wie alle anderen Bäder wird es ständig gepflegt, werden die technischen Anlagen gewartet. „Die Vereinsmitglieder haben vor der eigentlichen Eröffnung im Mai, schon im April tatkräftig zugepackt, um den Besuchern einen angenehmen Badeaufenthalt zu bieten. Die Blumenrabatten sind genauso gepflegt worden, wie die große Rasenfläche, die als Liegewiese genutzt wird“, sagt Schwimmmeister Andreas Erlewein vom Regis-Breitinger Freibad. So wirken seitdem nahezu täglich die Vereinsmitglieder auf dem Gelände. Auch Freizeitmöglichkeiten wie Tischtennis, Fuß- und Volleyball laden zu Kurzweil auf dem Badgelände ein. Sogar die Schüler der Oberschule nutzten einen der letzten Schultage zu einem Badevergnügen, stellte Schwimmmeister Erlewein fest. Im zurückliegenden Jahr besuchten immerhin 12 729 Gäste die Einrichtung. „Ob wir diese Besucherzahl wieder erreichen bleibt abzuwarten, da ein Freibad wetterabhängig ist“, ergänzt er noch. Trotzdem ist Andreas Erlewein voller Optimismus, da sie auf einen Besucheransturm vorbereitet sind.

Grit Kubisch aus Borna zählt zu den Besuchern die nahezu täglich, wenn es das Wetter zulässt, mit ihren Kindern dem Badevergnügen frönt. „Wir fahren gerade einmal fünf Minuten bis hierher. Im Freibad finden wir nicht nur eine gepflegte Anlage vor, sondern nutzen auch das Imbissangebot“, sagt sie.

Im Schatten eines Baumes hat es sich Besucherin Bärbel Manthei aus Leipzig bequem gemacht. „Ich bin mit dem Fahrrad unterwegs und habe hier einen Zwischenstopp eingelegt. Das Freibad kannte ich noch nicht und bin angenehm überrascht, so ein gepflegtes Kleinod vorzufinden“, schwärmt sie.

„Riff“ lockt auch bei kühlem Wetter

Eine Sonderstellung in der Bäderlandschaft nimmt das Kur- und Freizeitbad „Riff“ in Bad Lausick ein. Besucherrekorde sind dort eher in der kalten Jahreszeit zu verzeichnen. Henry Heibutzki, Geschäftsführer der BBK GmbH, erklärt, auch wenn die Sommermonate weniger Besucher bescheren, bietet die Außenanlage mit Volleyballplatz, Liegewiese und natürlich das Außenschwimmbecken, gute Freizeitmöglichkeiten. Auch der Kinderwasserspielplatz für die Jüngsten lädt zu einem ausgiebigen Badevergnügen ein. „Ein sogenanntes Ganzjahresbad, wie das Riff, hat den Vorteil, dass den Besuchern weitere Annehmlichkeiten, wie Saunalandschaft, ein Solebecken, die große Wasserrutsche oder ein Restaurant, geboten werden können. Viele Besucher würden das Angebot auch in der Sommerzeit gern nutzen, zumal bei Regenwetter das Badevergnügen nicht ausfallen muss“, fügt er noch an.

Familie Schmidt aus Penig nutzt vor allem bei nasskaltem Wetter das Freizeitangebot. „Unsere Enkel finden Gefallen am Schwimmen und Planschen. Wenn es regnet, weichen wir deshalb einfach ins Riff aus“, freut sich Kai Schmidt.

Von René Beuckert und Inge Engelhardt

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