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Borna Freier Mitarbeiter für Bockwitz
Region Borna Freier Mitarbeiter für Bockwitz
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15:51 19.05.2015
Beeindruckend ist der Bockwitzer See auch aus der Vogelperspektive. Was mit dem Areal östlich von Borna geschehen soll, ist allerdings nach wie vor unklar. Quelle: Jens Paul Taubert

Speziell die nach dem Vermarkter, den die Stadt Ende letzten Jahres ins Boot geholt hat.

Stadträtin Brigitta Ast (Freie Wähler Borna/fraktionslos) war bei der Stadtratssitzung am Donnerstag ebenso sauer wie der langjährige Chefarzt des seinerzeitigen Kreiskrankenhauses, Peter Wolf. Beide hatten auf Informationen zum Bockwitzer See gehofft, bei dem nach Ablehnung der Nutzung des See-Areals durch den Seehaus-Verein für ein Resozialisierungsprojekt für junge Strafgefangene weiter entscheidende Weichenstellungen ausstehen. Dass es in der Sitzung nicht dazukam, begründete Oberbürgermeisterin Luedtke mit dem Fehlen von Vertretern der Lausitzer und Mitteldeutschen Bergbauverwaltung (LMBV), die sie gern dabeihaben würde.

Immerhin gibt es mit der Planungs- und Entwicklungsgesellschaft (PEG) Osterburg einen Ansprechpartner für die Entwicklung des einstigen Tagebaus. Der Mann, der dafür den Hut aufhat, heißt Wolfgang Schumacher und verweist als Referenz auf Projekte zwischen Plön und Leipzig, etwa einen Bebauungsplan in Markranstädt. Er hatte sich seinerzeit auf die Ausschreibung des Grundstücks durch die Stadt im Internet beworben und soll seither nach Investoren suchen. Er habe Ideen, sagt Schumacher, und wolle Investoren für deren Umsetzung suchen, weil die Ideen ohne deren Unterstützung nicht realisierbar seien. Allerdings sei er keine Verpflichtung gegenüber der Stadt Borna eingegangen. Schumacher wäre demnach eine Art doppelt freier Mitarbeiter - frei, was seine (vertragliche) Bindung an die Stadt anbelangt und auch frei, sich nicht unbedingt ein Bein für die Vermarktung des Bockwitzer Sees herauszureißen.

Doch es gibt Hoffnung. Bürgermeister Frank Stengel kündigte an, die Verträge zum Bau der Straße Richtung Dittmannsdorf würden gegenwärtig vorbereitet. © Standpunkt Seite 26

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 17.09.2013

Nikos Natsidis

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