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Borna Frischer Wind und ein Hauch Merkel
Region Borna Frischer Wind und ein Hauch Merkel
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15:51 19.05.2015
Aufmerksam: 130 Besucher verfolgen das LVZ-Wahlforum vorgestern in Borna, bei dem die Direktkandidaten der Bundestagsparteien Stellung bezogen. Quelle: Thomas Kube

Das haben die beiden Bundestagsabgeordneten vorgestern Abend beim LVZ-Wahlforum in Borna zu Protokoll gegeben, bei dem sie mit Harald Redepenning (SPD), Steve Görnitz (FDP) und Tommy Penk (Grüne) Farbe bekannten.

Landgraf, seit acht Jahren im Berliner Bundestag, sprach von einer "guten Legislatur". Die Steuereinnahmen seien so hoch wie nie zuvor, und es gebe viel weniger Arbeitslose, sagte die 59-Jährige beim LVZ-Wahlforum mit den fünf Direktkandidaten der Bundestagsparteien im Wahlkreis Leipzig-Land im Goldenen Stern in Borna, das vom Bornaer LVZ-Regionalchefredakteur Frank Prenzel vor etwa 130 Besuchern moderiert wurde. Landgraf verwies darauf, dass sie im Familienausschuss des Bundestages sitzt, wo sie an den Weichenstellungen für den Ausbau der Kinderbetreuung mitgewirkt habe.

Ihr Kollege Troost, auch Bundesvize seiner Partei, zeigte sich mit Blick auf den Abbau der Arbeitslosigkeit "völlig unzufrieden", weil viele Menschen nur in prekärer Beschäftigung untergekommen seien. Immerhin habe seine Partei dazu beigetragen, dass allen klar sei, dass in Sachen Mindestlohn etwas passieren müsse. Troost, Mitglied des Finanzausschusses, kritisierte die starke Bürokratie in Deutschland.

SPD-Mann Redepenning erklärte, Landgraf sei ihm in den letzten vier Jahren "nicht aufgefallen". FDP-Kandidat Görnitz zeigte sich auf die Frage nach seiner Bilanz der schwarz-gelben Bundesregierung froh darüber, "dass die keinen großen Mist gebaut haben". Penk, der als Bürger im Umweltausschuss der Stadt Markkleeberg sitzt, verwies darauf, dass es den Kommunen unter der aktuellen Bundesregierung schlecht gehe.

Für den Fall ihrer Wahl haben die fünf Kandidaten auch konkrete Pläne. Redepenning will dafür kämpfen, dass sich "nach vier Jahren Stillstand in Deutschland" wieder etwas bewegt. Für ihn stehen dabei regionale Themen im Vordergrund, erklärte er auf die Frage, warum die Bürger ihn wählen sollten. Görnitz würde ebenfalls "viel in der Region bewegen" und den Bürgern alles erklären. Er kündigte an, einen Teil seiner Diäten zu spenden. Titelverteidigerin Landgraf, die das Direktmandat sowohl vor vier als auch vor acht Jahren errang, nahm eine Anleihe bei Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und erklärte wie ihre Parteivorsitzende: "Sie kennen mich." Sie wolle sich weiter für die Region einsetzen. Troost versprach, "mit mir bekommen Sie einen Fachpolitiker für Wirtschaft und Finanzen", der sich auch bundesweit für die Region stark mache. Deshalb habe er überall sein Borna-Abzeichen am Revers. Penk wiederum formulierte seine Wahlempfehlung so: "Wenn Sie jemanden wollen, der frischen Wind in den Bundestag bringt und sich um Bildung, Ganztagsschule, hohe Mobilität und Energiewende kümmert, müssen Sie mich wählen."

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 13.09.2013

Natsidis, Nikos

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