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Borna Früherer Elstertrebnitzer Bürgermeister Klaus Sommer beigesetzt
Region Borna Früherer Elstertrebnitzer Bürgermeister Klaus Sommer beigesetzt
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17:39 25.04.2016
Gottesdienst in der Kirche auf dem Pegauer Friedhof für Klaus Sommer, den früheren Elstertrebnitzer Bürgermeister. Quelle: Julia Tonne
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Pegau/Elstertrebnitz

Unter großer Anteilnahme ist am Montag der frühere Elstertrebnitzer Bürgermeister Klaus Sommer beigesetzt worden. Zum Gottesdienst in der Kirche auf dem Pegauer Friedhof waren unter anderem Landrat Henry Graichen, Leipzigs Oberbürgermeister Burkhard Jung, Bornas Rathauschefin Simone Luedtke, Groitzschs Bürgermeister Maik Kunze sowie Pegaus Stadtoberhaupt Frank Rösel gekommen, um Sommer die letzte Ehre zu erweisen. Ein Meer von Rosen und Lilien schmückte den Sarg, die Zahl der Trauergäste war so groß, dass der Gottesdienst sogar nach draußen übertragen wurde. „Alle, die Sie hier sind, waren Klaus Sommer auf unterschiedliche Weise eng verbunden“, sagte Hermann Göthel, früherer Pfarrer in Elstertrebnitz und Freund des Verstorbenen.

Göthel erinnerte vor allem an den Menschen Sommer, „ein Mensch mit praktischem Verstand, was ihm in seinem späteren Amt sehr zugute kam“. Eine seiner Stärken sei seine Normalität gewesen. „Klaus war ein persönlich bescheidener Mensch, einer, der anderen immer auf Augenhöhe begegnete.“

25 Jahre lang war Sommer Bürgermeister von Elstertrebnitz und für ihn habe immer die Eigenständigkeit der Gemeinde im Mittelpunkt der Bemühungen gestanden. „Ich weiß noch, wie wir 1989 zu viert nach Dresden ins Ministerium fuhren und dort um unsere Eigenständigkeit gerungen haben. Damals hatte unser Ort ja nur 1150 Einwohner. 1200 war die Norm. Mit dem Ja des Ministers fuhren wir nach Hause. Glücklich“, erzählte Göthel. Damit habe die 25-jährige Amtszeit von Klaus Sommer in Elstertrebnitz begonnen, wohl die längste Amtszeit eines Bürgermeisters dieses Ortes. Während dieser Zeit sei ein Ort mit Zukunft entstanden.

Vor drei Jahren allerdings war Land unter in dem Ort, aber der frühere Bürgermeister ließ sich nicht unterkriegen und ist nie müde geworden zu kämpfen – heute steht das neue Wehr, das vor weiteren Hochwassern schützen soll. „Eigentlich müsste es seinen Namen tragen“, betonte der Pfarrer.

Die Zahl der Trauergäste war so groß, dass der Gottesdienst sogar nach draußen übertragen wurde. Quelle: Julia Tonne

Elstertrebnitz habe Sommer viel zu verdanken und Göthel hofft nun, dass der jetzige Bürgermeister David Zühlke den Ort in Sommers Sinne weiter entwickeln wird. „David, Du bist auf seiner Spur“, gab er dem Amtsinhaber mit auf den Weg.

Von Julia Tonne

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