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Borna Frühling auf dem Arbeitsmarkt
Region Borna Frühling auf dem Arbeitsmarkt
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21:03 31.03.2011
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Borna

Ausschlaggebend dafür war die allgemeine Frühjahrsbelebung.

Im Bereich der Arbeitsagentur Borna verringerte sich die Zahl der Arbeitslosen im März um 331, sodass nunmehr 7784 Personen ohne Arbeit gemeldet sind. Das waren 924 Arbeitslose weniger als vor Jahresfrist. Die Arbeitslosenquote lag im März nach Angaben von Teamleiterin Verena Schettler bei 12,3 Prozent. Im Februar waren es noch 12,9 Prozent, im März vorigen Jahres 13,7 Prozent.

Der Bestand an freien Arbeitsstellen stieg um 23 auf 260 an. Im März meldeten Arbeitgeber 134 neue Arbeitsstellen in der Behörde in der Luckaer Straße.

Für den Rückgang ist vor allem das Wetter verantwortlich. Wie die Arbeitsmarktexpertin weiter sagte, gibt es nunmehr vor allem eine starke Nachfrage nach Arbeitskräften im Bauhaupt- und Baunebengewerbe. Hinzu komme, dass Pflanzenzüchter ebenso gesucht werden wie Schlosser. Generell groß sei auch der Personalbedarf im Hotel- und Gaststättenwesen. Gute Chancen gebe es zudem für Erzieher und Verwaltungsfachleute. Gesucht werden auch Altenpfleger und Krankenschwester. Die Nachfrage nach Mitarbeitern in sogenannten Pflegeberufen ist bereits seit langer Zeit groß.

Die Experten der Bornaer Arbeitsagentur gehen derzeit davon aus, dass es bei den aktuellen Entwicklungstendenzen bleibt. Schettler: „Der Trend dürfte sich fortsetzen."

„Wir haben die niedrigste Quote im Agenturbezirk Leipzig", bringt Annett Beulich, Arbeitsvermittlerin in Geithain, die Situation in der Geschäftsstelle Geithain auf den Punkt. Im Vergleich zum Februar sei die Zahl der registrierten Arbeitslosen im März um 118 auf nun 1233 Köpfe gesunken. Die Erwerbslosenquote sank innerhalb des Monats von 12,1 auf elf Prozent. Im März vergangenen Jahres lag sie noch bei 12,9 Prozent. „Wir führen diese Entwicklung auf die Frühjahrsbelebung zurück", sagte Beulich. Im positiven Sinne betroffen seien alle Personengruppen: Rückgänge gebe es bei den unter 20- und den unter 25-Jährigen ebenso wie bei jenen ab 50 und 55 Jahren. Die Zahl der Langzeit-Arbeitslosen sank leicht um sieben auf nunmehr 399 Frauen und Männer.

„Erfreulich ist: Wir haben nach wie vor ein großes Angebot an freien Ausbildungsplätzen, vom Landwirt über den Bäcker bis zum KFZ-Mechatroniker", so die Arbeitsvermittlerin. Junge Leute können in der Region durchaus eine passende Lehrstelle finden. Auch die Zahl der Arbeitsplätze, zum größten Teil unbefristete Vollzeit-Jobs, wachse. Gesucht würden vor allem Fachkräfte in der Gastronomie und der Altenpflege, Berufskraftfahrer mit deutschlandweitem Aktionsradius und Versicherungskaufleute.

Ekkehard Schulreich und Nikos Natsidis

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