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Frühlingserwachen im Röthaer Schlosspark

Wanderung Frühlingserwachen im Röthaer Schlosspark

Ein Besuchermagnet war die Frühlingswanderung im Röthaer Schlosspark mit Rudolf Schröder von der Fachgruppe Botanik und Gartenkultur im Landesverein Sächsischer Heimatschutz. Er wurde durch Christian Steinbach vom Förderverein „Gestern.Heute.Morgen“ unterstützt.

Christian Steinbach hebt die geschichtliche Bedeutung des Schlossparkes hervor.

Quelle: René Beuckert

Rötha.. Im Schlosspark zu Rötha erwies sich die Frühjahrswanderung mit Rudolf Schröder als Besuchermagnet. Der Leiter der Fachgruppe Botanik und Gartenkultur im Landesverein Sächsischer Heimatschutz, führte die Besucher durch die Parklandschaft wobei weniger die baulichen Veränderungen im Vordergrund standen, sondern das Augenmerk auf der Botanik lag.

Doch bevor Rudolf Schröder aus botanischer Sicht Einblicke in die Parklandschaft gab, bot Christian Steinbach vom Röthaer Förderverein, „Gestern. Heute. Morgen“, einen historischen Abriss über den Werdegang des Parkes, von seinem geschichtlichen Anfang bis heute. „Den historischen Quellen nach zu urteilen, ist der Park seinerzeit um 1670 als Barocker Garten angelegt worden. Seine nochmalige Umgestaltung erfuhr dieser im 19. Jahrhundert. Aus einem formalen Park ist ein natürlicher Landschaftspark geworden.“

Obwohl Elke Zetsche dem Verein „Gestern. Heute. Morgen“ angehört und ihr die historische Bewandtnis des Parks bekannt ist, wollte sie ihn einmal aus der botanischen Sicht erleben. „Ich kenne den Park mit seinem vielen Grün noch aus meiner Kinderzeit. Deshalb ist es mein Wunsch, den Park zu erhalten und weiter voran zu bringen“, erklärte sie. Weiter sagte sie, dass sich die Vereinsmitglieder für den Erhalt des Parkes stark machen würden, an dessen Sichtachse, entlang der Lindenallee, neue Bäume gepflanzt wurden. Rudolf Schröder betonte: „Eines unserer Anliegen ist die weitere Freistellung wertvoller Gehölze, wie Silberahorn, Blutbuche und Ginkgo, um den Landschaftspark zu erhalten.“

Die zweistündige Wanderung bot zudem einen imposanten Einblick in die erwachende Natur, mit dem blühenden Bärlauch, der seinen Duft verströmte. Die Vereinsmitglieder haben 2020 fest im Blick. „Mit einem Fest wollen wir das 350-jährige Bestehen des Schlossparkes begehen“, hob Walter Christian Steinbach die Bedeutung des Ereignisses hervor.

Von René Beuckert

Rötha. 51.1970127 12.4165728
Rötha.
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