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Fünf-Punkte-Plan soll Potenzial aus dem Kulturhaus Böhlen herauskitzeln

Stadtrat Fünf-Punkte-Plan soll Potenzial aus dem Kulturhaus Böhlen herauskitzeln

Das Kulturhaus Böhlen ist ein Ort mit vielen Möglichkeiten. Die aber laut CDU-Stadtrat Reinhard Eisold nicht alle genutzt werden. Daher entwickelte er einen Fünf-Punkte-Plan, um den Kulturtempel fit zu machen. Eine Kooperation mit dem Gewandhaus kann er sich genauso gut vorstellen wie das Einrichten eines Geocaching-Punktes und neue Serviceleistungen.

Das Kulturhaus Böhlen ist ein Ort der tausend Möglichkeiten. Reinhard Eisold möchte aber noch etwas mehr Potenzial herauskitzeln und hat einen Fünf-Punkte-Plan entwickelt.

Quelle: Jens Paul Taubert

Böhlen. Das Kulturhaus Böhlen ist ein Ort der tausend Möglichkeiten – für Konzerte, Musicals, Kabarett, Shows und Lesungen. Namhafte Künstler wie City, Karat, Jürgen von der Lippe, Olaf Schubert oder Stefan Mross haben sich hier schon die Klinke in die Hand gegeben. Und doch ist das nur eine Seite der Medaille, findet der Böhlener CDU-Stadtrat Reinhard Eisold und stellte in der Ratssitzung am Donnerstag sein Konzept zur Entwicklung des Kulturhauses vor. „Es ist allein mein geistiges Eigentum, unabhängig von der Fraktion“, stellte er voran.

Eisold kritisiert vor allem die steigenden Unterhaltungskosten, aber auch einen katastrophalen Stand der Vermietung. „Wir kommen nicht mehr in die Gänge und ruhen uns auf den Lorbeeren aus.“ Um alles Potenzial aus dem Haus herauszukitzeln, entwickelte er einen Fünf-Punkte-Plan: Überarbeitung der Werbestrategie, Straffung der Prozesse im Haus, Einsparungen, Mehreinnahmen und Personalplanung.

Die Werbung sei das A und O. Dazu könne sich der Böhlener eine Kooperation mit dem Leipziger Gewandhaus und der Oper genauso wie mit regionalen Rundfunkanstalten vorstellen. Selbst vermeintliche Kleinigkeiten wie einen repräsentativen Werbeaufsteller im Haus, QR-Codes an den Eingängen, die Einrichtung eines Geocaching-Punktes, Werbung im Wanderkalender oder so genannte Computer-Rollis, die einen virtuellen Rundgang durch das Kulturhaus ermöglichen, tragen letztlich zu mehr Breitenwirkung bei.

Andere Anliegen sind ihm der digitale Kartenverkauf, aber auch Dienst- und Serviceleistungen wie ein Kopierservice, das Aufstellen eines Kaffee- und Getränkeautomaten, Vermietung von Räumlichkeiten und Beamern, Shuttleverkehr und das Einrichten eines Computerkabinetts. Auch strategische Lagerpunkte in dem riesigen Gebäude seien unumgänglich. „Bei Veranstaltungen laufen wir uns bald tot, wenn wir die Tische hin- und herschleppen“, formulierte er es drastisch. Und er stellte weitere Fragen: Warum nutzen wir keine Zisterne? Warum vermieten wir nicht die Dachfläche? Warum gibt es einen festen Parkplatz für den LKW des Symphonieorchesters?

Für Böhlens Bürgermeister Dietmar Berndt (parteilos) waren „ein paar Dinge aus dem Konzept gut, andere schlichtweg falsch.“ Karten für die Veranstaltungen gebe es bereits online, auch werde in den Tourismuszentren Borna und Markkleeberg für das Haus geworben. Immerhin sei die Besucherzahl pro Jahr von 35 000 auf derzeit 53 000 gestiegen. „Aber keine Frage: Alles ist verbesserbar und intensivierbar.“

Beate Krutzsch (Linke) lobte das Engagement Eisolds, wollte das Gesagte aber erst einmal sacken lassen. CDU-Mann Jörg Wiltschko unterstützte die Idee, werbetechnisch die Fühler weiter in Richtung Leipzig auszustrecken. Letztlich sollten alle Ideen in ein großes Konzept mit einfließen – und die Frage beantworten: Wo wollen wir einmal hin?

Von Kathrin Haase

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