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Fußball: Fraunholz-Kündigung vom Gericht abgeschmettert

Fußball: Fraunholz-Kündigung vom Gericht abgeschmettert

Torjäger Benjamin Fraunholz bleibt offiziell Spieler von Fußball-Sachsenligist Bornaer SV. Das hat Justitia am Freitag zum zweiten Mal entschieden. Die außerordentliche Kündigung, die der 24-Jährige Ende Januar dem Verein übergab, ist unwirksam, stellte das Sächsische Landesarbeitsgericht in Chemnitz am Mittag fest.

Chemnitz.   Damit kann Fraunholz in der Rückrunde nicht für Oberligist 1. FC Lok Leipzig spielen. Dort hatte er am 2. Februar einen Kontrakt bis 30. Juni 2011 unterschrieben. Allerdings ist auch nicht damit zu rechnen, dass er in den BSV-Kader zurückkehrt; obwohl er hier ebenso einen Vertrag bis Mitte des nächsten Jahres hat. Fraunholz, in der Saison 2007/2008 schon mal beim BSV, seit vorigem Sommer wieder da und siebenfacher Torschütze, hatte im Januar noch ein Turnier und zwei Testspiele für die Schwarz-Gelben absolviert. Dann aber führte er den Sechs-Punkte-Abzug fürs Team wegen fehlender Schiedsrichter sowie verspätete Zahlungen der Aufwandsentschädigung ins Feld, um zu Lok Leipzig zurückzukehren; bei Vorgänger VfB hatte er die Nachwuchs-Stationen durchlaufen. Doch die Vereine konnten sich über seinen Wechsel nicht einigen, sodass er kündigte. Was der BSV allerdings nicht anerkannt. Fraunholz zog vors Arbeitsgericht Leipzig, wo er eine einstweilige Verfügung auf Rechtmäßigkeit der Kündigung und Herausgabe des Spielerpasses anstrebte. Das wurde am 5. Februar abgelehnt. Seiner Berufung vorm Landesarbeitsgericht in Chemnitz ging es gestern nun nicht besser. Nach den Statuten des Sächsischen Fußball-Verbandes und des Deutschen Fußball-Bundes sei die Kündigung unwirksam, sagte Pressesprecher Andreas Spilger über die Entscheidung auf Abweisung der einstweiligen Verfügung. Diese sei zudem endgültig. Allerdings könne noch ein normales Verfahren angestrengt werden.

Weiteres Sport-Thema in der LVZ Borna/Geithain am 13. März:  Frischer Wind mit neuer BSV-Führung. Der Verein prüft die Übernahme des Witznitzer Stadions und plant eine Kooperation mit FC Erzgebirge Aue.

Olaf Krenz

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