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Borna Fußgängerüberweg für Pegaus Schüler gefordert
Region Borna Fußgängerüberweg für Pegaus Schüler gefordert
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15:00 11.02.2019
Die Verkehrssituation am Pegauer Kirchplatz ist oft sehr unübersichtlich und birgt vor allem für jüngere Kinder auf dem Weg zur Schule große Gefahren. Quelle: Silvio Bringer
Pegau

Der Weg vom Pegauer Kirchplatz zur Grund- beziehungsweise Oberschule in der Ernst-Reinsdorf-Straße soll nach Wunsch vieler Eltern sicherer werden. Dazu unterbreitete die Wählervereinigung „Pro Pegau“ der Stadtverwaltung den Vorschlag, am Kirchplatz einen Fußgängerüberweg zu errichten.

Schulweg über die Staatsstraße 68

 „Die Schülerzahlen sind in Pegau auf über 550 Kinder angewachsen“, hat sich der Fraktionsvorsitzende Silvio Bringer kundig gemacht. Ein Großteil der Mädchen und Jungen nutze den Schulbus, der auf dem Kirchplatz am Fuß der Laurentiuskirche hält. Von dort aus müssen die Kinder die Staatstraße S68 überqueren.

„Das erfolgt allerdings sehr oft ungeordnet“, musste Bringer feststellen. Durch gleichzeitig eintreffende Schulbusse und den Durchgangsverkehr sei die Situation oft unübersichtlich und berge vor allem für die jüngeren Kinder ein große Gefahr. Lediglich für Erstklässler gebe es momentan einen erwachsenen Begleiter von der Bushaltestelle bis zur Schule.

Fußgängerüberweg wie an der Elsterbrücke

Für den ehemaligen Hort am Schützenplatz ist vor Jahren in Höhe der Elsterbrücke ein Fußgängerüberweg errichtet worden, argumentiert der Pegauer Stadtrat weiter. Damit kommen die Kinder und Jugendlichen sicher über die S68. Gleiches wäre für den Kirchplatz sinnvoll und wünschenswert, zumal der Hort mit 150 Betreuungsplätzen vom Schützenplatz an das Schulzentrum verlagert wurde und bis 2020 im Vorwerk der Kindergarten "Regenbogen" entstehen soll. Damit steige der Nutzungsdruck.

Auf Vorschlag der Wählervereinigung haben das Landesamt für Straßenbau und Verkehr (Lasuv), die Straßenmeisterei Zwenkau sowie Vertreter der Stadt und Schule bereits eine Vorortbegehung durchgeführt. Aktuell führe das Lasuv eine Verkehrszählung am Kirchplatz durch und werte die Daten aus, informiert Silvio Bringer. „Wir hoffen, dass die zuständigen Behörden unsere Einschätzung teilen, dass ein Fußgängerüberweg am Kirchplatz den Schulweg sicherer macht und diesen dann auch zeitnah errichten.“

Von Kathrin Haase

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