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Gärtner: Vorerst kein Stadtverband

Gärtner: Vorerst kein Stadtverband

Die Pläne zur Gründung eines Stadtverbandes der Kleingärtner in Borna scheinen vorerst gescheitert. Bei der Versammlung in der Sparte "Gärtnersglück 82" kam es vorgestern Abend gar nicht erst zur Weichenstellung für einen Austritt aus dem Regionalverband der Kleingärtner Borna/Geithain/Rochlitz.

Borna. Inwieweit dennoch ein Stadtverband entstehen kann, blieb gestern unklar.

Hansjürgen Dietzschold war am Morgen nach der Versammlung noch geschockt. "So etwas habe ich noch nicht erlebt", erklärte der Gärtnersglück-Spartenchef. Er sei bei der Versammlung, bei der 74 von 94 Vereinsmitgliedern anwesend waren, kaum zu Wort gekommen. "Es war eine Stimmung wie im Löwenkäfig." Zu einer Weichenstellung für den Austritt des Vereins aus dem Regionalverband, die Voraussetzung für die Konstituierung eines Stadtverbandes, kam es nicht. Dietzschold kündigte kurz vor der Neuwahl des Vorstandes seinen Rücktritt als Vorsitzender der Sparte "Gärtnersglück" an, der der 76-Jährige zehn Jahre vorstand. Begründung gestern gegenüber der LVZ: "Ehe ich mich abwählen lasse." Dietzschold betonte, er sei Opfer seines Engagements für den neuen Stadtverband geworden. Den Posten als Spartenchef übernahm kommissarisch Klaus-Dieter Melde.

Bernd Döhler, bis zum vorigen September im Vorstand des Regionalverbandes und ebenfalls Befürworter eines städtischen Kleingartenverbandes, sprach gestern von einem "Rückschlag". Dennoch sei die Gründung einer Bornaer Kleingärtner-Vereinigung, durch die die Interessen der städtischen Laubenpieper in den insgesamt 24 Vereinen besser vertreten werden könnten, nicht vom Tisch. Die Vorstände von sechs, sieben anderen Vereinen hätten ihr fortwährende Interesse signalisiert. Döhler betonte, dass die Gründung eines Stadtverbandes keineswegs die Erhöhung der Pacht zur Folge hätte.

Bestätigt wurde er darin gestern von Oberbürgermeisterin Simone Luedtke (Linke), die wie andere Besucher der Versammlung auch kein Rederecht erhalten hatte. "Es würde von unserer Seite aus die gleichen Konditionen für die Verpachtung geben." Die Stadt stehe einem Stadtverband ebenso offen gegenüber wie dem Regionalverband. Die Entscheidung darüber liege bei den Kleingärtnern selbst. Es sei allerdings wünschenswert, wenn die Vertragsabschlüsse für Verpachtung des städtischen Gartenlandes etwas vereinfacht werden könnten. Derzeit, so Luedtke, säßen bei den Verträgen immer die Stadt, der Regionalverband und die Vertreter der einzelnen Sparte mit am Tisch. © Kommentar Seite 29

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 05.04.2014
Nikos Natsidis

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