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Borna Gartenschau – Zukunft offiziell noch unklar
Region Borna Gartenschau – Zukunft offiziell noch unklar
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16:19 26.02.2010
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Borna

Allerdings ist noch nicht völlig klar, ob es nach der nächsten Landesgartenschau im Jahr 2012 in Löbau erneut einer derartige Veranstaltung gibt. Die eigentliche Vereinsgründung soll am Montagabend erfolgen. Sie sei nach den Erfahrungen anderer Ausrichterstädte wie Oschatz und Reichenbach unbedingt notwenig, erklärte Weise. Es gehe darum, in Borna eine positive Grundstimmung für eine Bewerbung zu erzeugen und zugleich als Ideengeber aufzutreten. Der Verein müsse sich zudem als Sammelbecken aller Interessenten verstehen, zu denen in besonderem Maße die Kleingärtner gehörten. Er und Wübbeke wollten sich nach der Vereinsgründung aus der ersten Reihe zurückziehen und die Führung des neuen Vereins anderen Personen überlassen. Dafür war bereits früher der Name des ehemaligen Oberbürgermeisters Bernd Schröter („Bürger für Borna“) genannt worden (die LVZ berichtete). In jedem Fall, so CDU-Mann Weise weiter, wäre die Landesgartenschau „ein enormer Entwicklungssprung“. Und weiter: „Das bedeutet eine Weiterentwicklung in recht kurzer Zeit.“ Für die Initiatoren stehe fest, dass es für Borna aktuell egal sei, ob sich andere Städte im Landkreis wie Wurzen oder Grimma ebenfalls um die Landesgartenschau bemühen wollten. Immerhin, so Weise, habe sich Borna bisher als einzige Kommune konkret mit einem Stadtratsbeschuss zur Bewerbung bekannt. Bleibt die Frage, inwieweit die auch tatsächlich fruchten kann, Denn gegenwärtig ist noch nicht entschieden, in welchem zeitlichen Rhythmus und vor allem ob es überhaupt auch nach der Veranstaltung in zwei Jahren in Löbau wieder eine Landesgartenschau geben wird. Das hat der stellvertretende Presseprecher des sächsischen Umwelt- und Landwirtschaftsministeriums, Andreas Kunze, gestern auf LVZ-Anfrage deutlich gemacht. Eine Entscheidung darüber wie auch über die Frage möglicher Fördergelder stehe erst im Laufe des Jahres im Kabinett an. Über die mögliche Ausrichterstadt müsse am Ende der Landtag befinden. Auch wenn bisher festgestanden habe, dass die Ausrichterstädte wechselnd aus den drei Landesdirektionsbereichen Leipzig, Chemnitz und Dresden kommen, bedeute das nicht automatisch, dass es dabei bleiben werde. Kunze: „Das hängt auch von der Qualität der Bewerbungen ab.“

Nikos Natsidis

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