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Gebühren beschlossen

Gebühren beschlossen

Borna. Kinder und Jugendliche müssen künftig für die Nutzung der städtischen Sportstätten nicht mehr zahlen. Dafür hat der Stadtrat auf seiner Sitzung vorgestern Abend im Goldenen Stern die Weichen gestellt.

. Zugleich wurde beschlossen, die Zuschüsse, die Vereine bisher für Kinder und Jugendliche von der Stadt bekommen haben, nicht mehr zu zahlen. Zudem wurden die Gebühren für die Schwimmhalle abgesegnet.

Wenn Vereine, die im Wettkampfbetrieb stehen, künftig die neue Glück-auf-Sporthalle nutzen, müssen sie für eine Stunde einschließlich An- und Auskleiden 17 Euro zahlen. Ein Drittel dessen, was bei einer Nutzung durch nicht organisierte Sportler fällig wird, die in der Dreifelderhalle 52 Euro berappen müssen. Ein Beispiel für die Nutzung einer der teuersten Sportstätten in der Stadt. In diese Kategorie fallen auch die Sporthalle Ost, die wie die neue Dreifelderhalle eben drei Felder hat, sowie das Harbigstadion und der Kunstrasenplatz. Billiger wird beispielsweise die Turnhalle Gnandorf, deren Nutzung durch Vereinssportler pro Stunde sechs Euro kostet.

Generell aber müssen Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren nichts mehr zahlen. So hat es der Stadtrat festgelegt, der neben der Benutzungs- und Gebührensatzung für die Sportstätten auch die Sportförderrichtlinien beschlossen hat. Dafür entfällt dann allerdings auch der Zuschuss von zehn Euro pro Kind, den die Stadt quasi zur sozialen Abfederung der Sportstättengebühren an die Vereine gezahlt hat. In jedem Fall, so Oberbürgermeisterin Simone Luedtke, werde von der Stadt kontrolliert, dass auch tatsächlich Kinder und Jugendliche Sport treiben, wenn das von den Vereinen so annonciert worden ist. Unterstützt werden soll das von der Arbeitsgruppe Sport.

Teurer wird es künftig für Badegäste. Wenn die Schwimmhalle in der Deutzener Straße, die nunmehr den Namen Jahnbad tragen soll und in deren Becken ab Montag das Wasser eingelassen wird, am 4. März offiziell eröffnet wird, steigen die Preise. Mussten Erwachsene bisher 2,30 Euro für anderthalb Stunden Badevergnügen zahlen, sind es ab März 3,50 Euro. Für Kinder und Jugendliche verdoppelt sich das Eintrittsgeld für den Badespaß auf nunmehr zwei Euro für 90 Minuten. Zehnerkarten für Erwachsene kosten 30 Euro (bisher 19,50 Euro), Teilnehmer an Schwimmkursen zahlen mit neun Euro pro Stunde zwei mehr als bisher.

Nikos Natsidis

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