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Gedenkstein in Lobstädt rückt aus dem Schattendasein

Erinnerung Gedenkstein in Lobstädt rückt aus dem Schattendasein

In Lobstädt wird am Sonnabend noch einmal an die Ereignisse vom 4. Mai 1813 erinnert. Ein vor 104 Jahren aufgestellter Gedenkstein wird an einem würdigeren Ort neu eingeweiht.

Der Gedenkstein zur Erinnerung an die Kriegsereignisse am 4. Mai 1813 in Lobstädt wird umgesetzt und bekommt eine Erklärungstafel.

Quelle: Archiv / Bergholtz

Neukieritzsch/Lobstädt. In Lobstädt wird am Sonnabend noch einmal an die Ereignisse vom 4. Mai 1813 erinnert. Anlass ist Umsetzung eines Gedenksteins, der seit nunmehr 104 Jahren daran erinnert, dass Lobstädt während der Napoleonischen Kriege knapp der Zerstörung durch französische Kanonen entgangen war. Napoleonische Truppen verfolgten damals sich zurückziehende preußische und russische Einheiten, die den Pleißeübergang bei Lobstädt nahmen. Die Franzosen hatten ihre Kanonen schon aufgestellt, verzichteten aber auf den Beschuss, weil die Feinde sich zu schnell zurückzogen.

Als 100 Jahre später, 1913, das neue Lobstädter Gemeindeamt eingeweiht wurde, stellten die Einwohner einen Gedenkstein auf, der an diese Ereignisse erinnert. Allerdings fristete der in den letzten Jahren ein wortwörtliches Schattendasein hinter mittlerweile zwei Telefon-Schaltkästen, weswegen er schon 2013 anlässlich des Völkerschlachtsjubiläums einen besseren Platz bekommen sollte.

Damals ließ sich die Idee nicht umsetzen. Doch jetzt, vier Jahre später, stemmen die Gemeinde und der Heimatverein des Bonaer Landes mit Unterstützung der Stiftung „Lebendige Gemeinde Neukieritzsch“ das Projekt gemeinsam. Am Sonnabend 15 Uhr soll der Stein am neuen Standort auf einer Rasenfläche an der Victoriastraße schräg gegenüber der neuen Sporthalle erneut eingeweiht werden. Daneben wird eine Informationstafel angebracht.

Zu der Feier werden auch Darsteller in historischen Uniformen der Befreiungskriege erwartet, kündigt Hans-Jürgen Ketzer vom Heimatverein an. Nachdem Bürgermeister Thomas Hellriegel (CDU) die Teilnehmer begrüßt hat, wird Ketzer einiges zum geschichtlichen Hintergrund sagen, bevor der Stein enthüllt wird.

Musikalisch wird die Feierstunde vom Männerchor Lobstädt, vom Gemischten Chor Neukieritzsch und vom Musikverein Neukieritzsch-Regis umrahmt. Die gastronomische Betreuung übernehmen die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Lobstädt.

Von André Neumann

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