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Gefiederte Wintergäste in Groitzsch

Gefiederte Wintergäste in Groitzsch

Groitzsch. Die Arbeit der Groitzscher Naturdetektive trägt nicht nur in der Elster- und Schnauder-Aue Früchte, sondern ist jetzt auch bundesweit von Nutzen.

. Vor wenigen Tagen beteiligten sich die Mädchen und Jungen an der „Stunde der Wintervögel", einer Zählaktion des Landesbundes für Vogelschutz in Bayern. Innerhalb einer Stunde beobachteten sie 141 gefiederte Wintergäste rund um die Naturschutzstation in Groitzsch.

 

Für Naturschützer ist die jährliche „Stunde der Wintervögel" von großer Wichtigkeit. Sie gibt Antworten auf Fragen wie „Lebt Vogel XY eher auf dem Dorf oder in der Stadt?", „In welchen Gebieten kommen die meisten Arten vor?", „Welche Vögel werden durch Winterfütterung gefördert, welche nicht?" oder „Wie wirkt sich der Klimawandel auf die Vögel im Winter aus?" Dabei sind die Organisatoren auf großflächige Mithilfe angewiesen – und erhielten zum ersten Mal Unterstützung aus Groitzsch.

141 gefiederte Wintergäste zählten die Mädchen innerhalb einer Stunde rund um die Naturschutzstation am Neuen Weg, darunter 18 Feld- und 25 Haussperlinge, 40 Saatkrähen, 16 Dohlen, zwei Elstern, fünf Amseln, sechs Blaumeisen, zwei Türkentauben und je einen Buchfink, Sperber und Zaunkönig. Der Feldsperling steht übrigens deutschlandweit als „zurückgehende Art" auf der Vorwarnliste zur Roten Liste, bemerkt Harald Krug von der Fachgruppe „Ornithologie und Naturschutz", der neben Christina Fischer und Annett Bellmann die jungen Naturfreunde bei ihrer Arbeit anleitete und unterstützte. Neben ihrer Strichliste sammelte Naturdetektivin Anna Weihrauch auch Beweisfotos an den nahe gelegenen Futterstellen.

Mittlerweile haben die Groitzscher ihre Ergebnisse an den Landesbund für Vogelschutz in Bayern geschickt. Dort werten Experten die Daten aus und stellen sie später ins Internet. Für die neun- bis 14-jährigen Mädchen aus der Elsterregion war die „Stunde der Wintervögel" ein großer Erfolg. Sie erhielten ein dickes Lob von den Veranstaltern, die ihre Arbeit als beispielgebend bezeichneten.

Kathrin Haase

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