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Gegen die Leitplanke, zu Fuß auf der Flucht

Gegen die Leitplanke, zu Fuß auf der Flucht

Nach einem 30 Jahre alten Mann fahndet die Polizei. Dessen Auto, ein dunkler Ford Mondeo, war am Mittwochmittag kurz vor halb zwölf auf der Autobahn 72 zwischen den Anschlussstellen Geithain und Borna-Süd gegen die Leitplanke gekracht.

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Der Forde Mondeo krachte nahe der Ortschaft Frauendorf gegen die Autobahn-Leitplanke.

Quelle: Feuerwehr Geithain

Frohburg. Trümmerteile des Wagens verteilten sich über beide Fahrspuren. Betriebsstoffe liefen aus. Das Auto fing Feuer. Mehrere Autofahrer informierten über Notruf die Feuerwehr und die Polizei.

 

 

"Beim Eintreffen der Feuerwehr war der Fahrer nicht vor Ort", sagt Uwe Voigt, Sprecher der Polizeidirektion Leipzig. Nach der Aussage von Zeugen flüchtete er zu Fuß vom Unfallort, Richtung unbekannt. Die Feuerwehren Geithains und Frohburgs wurden 11.28 Uhr alarmiert und waren mit vier Fahrzeugen und 24 Kameraden im Einsatz. In Höhe der Ortslage Frauendorf stießen sie auf den Ford, dessen Motorraum brannte. Der Fahrer eines nachfolgenden Autos hatte bereits begonnen, mit seinem Feuerlöscher den Brand zu bekämpfen. Die Wehren erledigten den Rest und reinigten anschließend die Fahrbahn. Während der Unfallaufnahme und der Bergung des Fahrzeugs wurde die Autobahn eine halbe Stunde voll gesperrt.

 

 

"Wohin der Unfallverursacher flüchtete und warum er es tat, ist bisher nicht bekannt", sagt Uwe Voigt. Bekannt aber sei der Halter des Wagens der Polizei aber durchaus - nämlich "als Konsument von Betäubungsmitteln". Anhand der Beschreibung durch Zeugen gehen die Beamten davon aus, dass der 30-Jährige, der aus dem Raum Magdeburg stammt, den Wagen selbst steuerte. Dass der Mann flüchtete, könne Folge eines Schocks sein, die der Unfall bei ihm möglicherweise ausgelöst habe, so der Polizeisprecher. Andererseits sei aufgrund seiner Vita durchaus zu vermuten, dass er einen neuerlichen Kontakt mit der Polizei nicht sonderlich schätze. Voigt: "Die Ermittlungen laufen, ebenso die Verfolgung des Flüchtigen."

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 23.01.2014
Ekkehard Schulreich

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