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Borna Genehmigung für Kita-Bau am Vorwerk Pegau
Region Borna Genehmigung für Kita-Bau am Vorwerk Pegau
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08:51 27.12.2018
Pegau (hier das Rathaus) freut sich in der Weihnachtszeit über die Baugenehmigung für die Kindertagesstätte am Vorwerk. Quelle: Jens Paul Taubert
Pegau

Der Bescheid war in Pegau schon länger erwartet worden. Nun ging er als leicht verfrühtes Weihnachtsgeschenk im Rathaus ein. „Am Vormittag haben wir die Baugenehmigung für unsere Kindertagesstätte am Vorwerk erhalten“, sagte Bürgermeister Frank Rösel in der Stadtratssitzung am 21. Dezember. „Wir freuen uns, das ist eine tolle Sache.“ Die Abgeordneten bestätigten ihre Zustimmung mit Klopfen auf den Tischen. „Das heißt aber nicht, dass es jetzt einfach wird“, mischte das Stadtoberhaupt Wermut in die Begeisterung.

Die nächste Schwierigkeit zeigte sich schon, als Stadtrat Silvio Bringer (Wählervereinigung Pro Pegau) fragte, wann die Ausschreibungen für den Kita-Bau erfolgen. „Jetzt geht es erst um die Finanzierung“, antwortete Rösel. Da die erhoffte Fördersumme über zwei Millionen Euro liegt, sei nicht die Sächsische Aufbaubank zuständig, sondern der Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement (SIB). Und der habe schon eine dreiseitige Nachforderung an Unterlagen gestellt. Außerdem wolle die Stadtverwaltung einen Gesprächstermin in dieser Behörde wahrnehmen.

Der Bürgermeister geht davon aus, dass eine Bestätigung der Finanzierung nicht vor Ende Februar zu haben sein wird. Dann werde wohl April, ehe die Ausschreibungen veröffentlicht werden können. Und bei einer avisierten Bauzeit von eineinviertel Jahren ist frühestens für Oktober/November 2020 mit einer Fertigstellung zu rechnen, so Rösel.

Das Projekt Kindertagesstätte am Vorwerk war im Oktober 2016 öffentlich geworden, als der Stadtrat Flächenkauf und Planungsvergabe beschlossen hatte. Fürs Jahr darauf sollte, wenn alles klappt, der Baustart sein. Im Februar 2017 waren Gesamtkosten von 1,3 Millionen Euro für zehn Krippen- und 20 Kindergartenplätze genannt worden. Nach zweimaliger Aufstockung der Kapazität soll die Einrichtung, die künftig unter dem Namen „Regenbogen“ von der evangelischen Kirchgemeinde geführt wird, nun 30 Krippen- und 60 Kindergartenkinder aufnehmen können. Wodurch auch die Investitionssumme ein ganzes Stück gewachsen ist.

Von Olaf Krenz

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