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Borna Gerätehaus Zedtlitz muss saniert werden
Region Borna Gerätehaus Zedtlitz muss saniert werden
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17:00 12.02.2019
Das Feuerwehrgerätehaus in Eula ist energetisch saniert worden. Für den Mannschaftstransportwagen wird aber noch eine Unterbringungsmöglichkeit gesucht. Quelle: Julia Tonne
Borna

Die Feuerwehr in Borna wird künftig auch durch Mitarbeiter der Stadtverwaltung verstärkt, die anderorts aktive Feuerwehrleute sind. Das ist eine Neuerung, die im Brandschutzbedarfsplan festgeschrieben ist. Der Plan soll auf der Stadtratssitzung am Donnerstag, 18 Uhr, im Goldenen Stern in erster Lesung behandelt werden. Das Papier löst den derzeit gültigen Plan aus dem Jahr 2007 ab.

Auswärtige Brandschützer rücken in Borna mit aus

„Es geht um die Tageseinsatzbereitschaft“, erläutert Oberbürgermeisterin Simone Luedtke (Linke). Die werde durch den Einsatz auswärtiger Brandschützer an Wochentagen verbessert. Konkret handelt es sich darum, dass Mitarbeiter in der Stadtverwaltung, die in anderen Feuerwehren aktiv sind, im Alarmfall zur Feuerwehr in der Röthaer Straße eilen, um mit den Bornaer Brandschützern gemeinsam auszurücken. Die Voraussetzungen dafür sind gegeben, so Luedtke weiter: „Die Mitarbeiter haben ihre Einsatzkleidung in der Röthaer Straße.“

Voraussetzung für Fördergelder

Der neue Plan stelle keine Revolution gegenüber dem Vorgänger-Dokument dar, so Luedtke weiter. Vielmehr sei die Fortschreibung des Brandschutzbedarfsplanes speziell mit Blick auf potenzielle Förderanträge notwendig. „Wir können nur Fördergelder für Projekte beantragen, die im Brandschutzbedarfsplan aufgeführt werden.“

Gerätehaus Zedtlitz muss saniert werden

Etwa für die dringend notwendige Sanierung des Feuerwehrgerätehauses in Zedtlitz. Das Gebäude stammt aus den Jahren um 1970, weshalb hier „grundlegender Sanierungsbedarf“ besteht, wie es im Brandschutzbedarfsplan heißt. Empfohlen wird der „zumindest teilweise Abriss des alten Gebäudes und die Neuerrichtung eines normgerechten Gerätehauses“ – und zwar „zeitnah“. Gefordert wird in dem Plan zudem ein Ersatzneubau als Unterstellmöglichkeit für ein Anhängerfahrzeug in Borna sowie die alternative Unterbringung des Mannschaftstransportwagens in Eula.

155 Einsatzkräfte in Borna

Die gesamte Feuerwehr verfügt dem Plan zufolge in Borna sowie den Ortsteilen über 155 Einsatzkräfte, wovon die meisten (51) aus Borna kommen. Sie müssen den Vorgaben des Brandschutzbedarfsplans zufolge nach neun Minuten mit neun Leuten am Einsatzort eintreffen. Das sollte zumindest in 85 Prozent aller Fälle passieren. Allerdings seien die Fälle, in denen es nicht klappt, keineswegs dramatisch, erklärt Oberbürgermeisterin Luedtke.

Diese Vorgabe werde schon dann nicht eingehalten, wenn auf dem Einsatzfahrzeug, das nach neun Minuten am Einsatzort eintrifft, nur acht Leute sitzen. Formal betrachtet, wäre das so genannte Schutzziel dann nicht erreicht. Praktisch hätte das allerdings wohl kaum Auswirkungen auf den Rettungseinsatz.

Von Nikos Natsidis

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