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Borna Geselligkeit und Infos aus erster Hand beim Großzössener Helenetag
Region Borna Geselligkeit und Infos aus erster Hand beim Großzössener Helenetag
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21:53 10.04.2016
Die neue, von der Interessengemeinschaft erworbene überdachte Sitzgelegenheit lädt zum Verweilen ein. Quelle: René Beuckert
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Großzössen

Ihren Helenetag lassen sich die Großzössener nicht nehmen, feiern sie diesen doch gleich zweimal im Jahr. Auch an diesem Sonnabend zog er viele Bewohner des Neukieritzscher Ortsteils in seinen Bann.

„Den Helenetag im Frühjahr haben wir für jene Leute ins Leben gerufen, die bei Kaffee und Kuchen miteinander ins Gespräch kommen wollen“, verrät Andreas Bodenlos, Vorsitzender der Interessengemeinschaft „Neue Helene“. Doch das ist nicht allein der Grund, weswegen sich vor allem die ältere Generation im Gemeindehaus trifft. Sie nutzt auch die Gelegenheit zum Bingospielen. Außerdem steht die vom Verein organisierte gemeinsame Ausfahrt unmittelbar vor der Tür, die sich inzwischen zu einer schönen Tradition entwickelt hat. Die Interessenten lassen sich gern vorab informieren und kaufen gleich die Karten dafür.

Andererseits bietet die Zusammenkunft vielen Großzössenern die Gelegenheit, sich über die Entwicklung des Vereins und dessen Vorhaben zu informieren. „Da ich dem Gemeinderat angehöre, nutzten die Bewohner auch die Möglichkeit, Fragen über Angelegenheiten der Kommune zu stellen“, so Bodenlos.

Die Großzössenerin Bärbel Lämmel möchte den Helenetag nicht missen. „Hier erfahren wir aus erster Hand etwas über die Vorhaben in der Gemeinde“, sagt sie. Ihrer Meinung nach hält vor allem der Verein mit seinem Engagement das Gemeindeleben am Laufen, was sie besonders schätze.

Ihr Nachbar Andreas Wagner betont, früher hätten die Bewohner mit dem Dreck vom Tagebau zu kämpfen gehabt. Später jedoch, nach der Wende, habe im Dorf kaum noch etwas stattgefunden. „Erst seit der Gründung des Vereins vor sieben Jahren hat sich das grundlegend geändert. Viele Aktivitäten wie das Osterfest, die Helenetage und Weihnachtsveranstaltungen, um einige zu nennen, bereichern das Gemeindeleben“, erklärt er. Erika Loyal hebt hervor, dass auch Veränderungen wie das neue Gemeindehaus oder der Heleneplatz sichtbare Zeichen für die Entwicklung im Dorf seien.

„Es ist tatsächlich so, dass in den zurückliegenden Jahren durch die Initiative des Vereins vieles geschaffen wurde, unser Heleneplatz ist nur ein Beispiel,“ so Vereinsmitglied Johanna Landrock. Was sie immer wieder fasziniert, sei, wenn bei allen Vorhaben Unterstützung von den Bewohnern des Ortes kommt, die nicht im Verein organisiert sind. „Ich sehe das als Zeichen an, dass sich die Leute mit ihrem Dorf verbunden fühlen“, erklärt sie.

Auch sei das Interesse an den bevorstehenden Veränderungen groß. „Als nächstes Vorhaben ist die Gestaltung des Areals hinter dem Gemeindehaus geplant. Am ehemaligen Rittergut sollen entlang der Grundmauern Hecken gepflanzt werden. Einmal, um an das einstige Herrenhaus zu erinnern, und zum anderen, um einen Treffpunkt zu gestalten, auf dem Bänke zum Verweilen einladen“, so Landrock.

Von René Beuckert

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