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Gibt es an der Deutzener Grundschule ab August keine erste Klasse?

Stellungnahme gefordert Gibt es an der Deutzener Grundschule ab August keine erste Klasse?

In Deutzen wird das Ringen um die dortige Grundschule jetzt konkret. Weil nicht genügend Kinder für eine erste Klasse im kommenden Schuljahr angemeldet sind, droht das Kultusministerium mit dem so genannten Mitwirkungsentzug. Das heißt, es könnte in Deutzen keine erste Klasse gebildet werden, weil das Ministerium den Lehrer dafür nicht bezahlt.

Enthüllung der Tafel zum Namensfest an der Deutzener Grundschule. Wird sie kommendes Schuljahr keine erste Klasse haben?

Quelle: Jens Paul Taubert

Neukieritzsch/Deutzen. In Deutzen wird das Ringen um die dortige Grundschule jetzt konkret. Weil nicht genügend Kinder für eine erste Klasse im kommenden Schuljahr angemeldet sind, droht das Kultusministerium jetzt mit dem so genannten Mitwirkungsentzug. Das heißt, es könnte in Deutzen keine erste Klasse gebildet werden, weil das Ministerium den Lehrer dafür nicht bezahlt.

Dabei hatten die Gemeinde und die Schulleitung nach einem Gemeinderatsbeschluss schon vor drei Wochen vorsorglich einen Ausnahmeantrag an das Ministerium geschickt. Der wurde dort aber offenbar nicht ernst genommen. Jetzt soll die Gemeinde innerhalb des behördlichen Verfahrens eine Stellungnahme abgeben. Die erwartet das Ministerium schon am Montag. Bürgermeister Thomas Hellriegel (CDU) hat aber um Fristverlängerung bis nach der nächsten Gemeinderatssitzung gebeten. Freitagnachmittag wollte er mit einem Vertreter der Gemeinderatsfraktion Bürger für Deutzen und einer Vertreterin des Elternbeirates über den Inhalt der Stellungnahme sprechen.

Der ist nach dem Gemeinderatsbeschluss vom Februar weitgehend klar: Elternschaft, Lehrer und Gemeinde fordern eine Ausnahmegenehmigung für eine erste Klasse mit weniger als den geforderten 15 Schülern. Bürgermeister Hellriegel sagte der LVZ, er werde sich an diesen Beschluss halten. Die konkrete Stellungnahme soll dennoch der Gemeinderat auf seiner nächsten Sitzung beschließen.

In Deutzen macht der Elternbeirat derweil mobil und fordert die Eltern auf, sich am Kampf für die erste Klasse und den Erhalt der Schule zu beteiligen. „Die Politiker müssen merken, dass die Bevölkerung nicht richtig findet, was hier passiert“, heißt es in einem Aushang des Elternbeirates in der Schule. Dabei beschreiben die Elternvertreter ein aus ihrer Sicht „irrsinniges“ Szenario: Wenn Deutzen keine erste Klasse einschulen darf, müssen die Kinder nach Neukieritzsch oder Lobstädt. Dann müsste dort wahrscheinlich eine zweite erste Klasse aufgemacht werden, „so dass die Lehrerin von Deutzen nach Neukieritzsch fährt, um dort die Deutzener Kinder zu unterrichten.“

Von André Neumann

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