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Borna Glück-auf-Platz in Borna wird umgestaltet: Zu wenige Parkplätze geplant
Region Borna Glück-auf-Platz in Borna wird umgestaltet: Zu wenige Parkplätze geplant
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00:21 01.10.2017
Der Glück-Auf-Platz in Borna soll umgestaltet werden. Anwohner fürchten, dass die geplanten Stellplätze für Autos nicht ausreichen. Quelle: Jens Paul Taubert
Borna

Weniger Verkehr und mehr Grün – so sollen der Glück-auf-Platz und der Glück-auf-Weg in Borna künftig umgestaltet werden. Die Pläne dafür wurden Mittwochabend auf einer Informationsveranstaltung der Stadtverwaltung im Stadtkulturhaus vorgestellt. Zu Diskussionen kam es allerdings bei der Frage nach den Parkplätzen für die Anwohner.

Davon gibt es bereits derzeit nicht genug, wie in der Diskussion deutlich wurde. Im Gegenteil: Das städtische Ordnungsamt verteilt auch rund um die Grünanlage östlich der Leipziger Straße regelmäßig Knöllchen. Nach Angaben von Corina Krahnstöver vom Büro CK Landschaftsarchitektur sind am Glück-auf-Platz und im Glück-auf-Weg zwölf Stellplätze für Autos sowie zwei Behindertenparkplätze vorgesehen, „vielleicht auch zwei weniger“. Grund dafür: In der engen Straße haben große Fahrzeuge wie Müllautos oder auch die Feuerwehr Schwierigkeiten, um die Kurven zu kommen. Das aber, so Planerin Krahnstöver weiter, müsse gewährleistet sein.

Das Grün in dem Areal, das in den 20er Jahren entstand, soll möglichst erhalten werden beziehungsweise neues hinzukommen. Schließlich gehe es um die Verringerung des Kohlendioxidausstoßes, erklärte Oberbürgermeisterin Simone Luedtke (Linke). Dazu gehört eine „nachhaltige Verkehrsberuhigung“, die auch die Kappung der Verbindung zur Leipziger Straße einschließt. Damit erfüllt die Stadt auch eine Vorgabe des Landesamtes für Straßenbau und Verkehr (Lasuv), das die Direktive ausgegeben hat, Zufahrten auf Bundesstraßen von Nebenstraßen möglichst abzuschneiden.

Die Gesamtkosten für das Projekt belaufen sich nach Angaben von Oberbürgermeisterin Luedtke auf 495 000 Euro. Es handelt sich um ein Projekt, das mit Mitteln aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (Efre) finanziert wird. Es basiert auf einem Stadtratsbeschluss aus dem Jahr 2015.

Dabei werden auch die Wasser- und Abwasserleitungen erneuert, so Björn Wenner vom Büro Ukam. Um den Lärm von der Leipziger Straße zu verringern, wird eine Grünwand errichtet. Vorgesehen sind zudem Spielgeräte für Kinder sowie eine Pergola. Dazu sollen die Anwohner ihre Meinung einbringen.

Das gilt auch für die heißdiskutierte Frage nach einer ausreichenden Anzahl von Parkplätzen. Die vorgesehenen, das wurde Mittwochabend deutlich, reichen jedenfalls nicht aus. Es war Linken-Stadtrat Tino Johne, der fragte, „ob wir nicht gucken können, wie viel Parkplätze gebraucht werden“. Denkbar sei die Errichtung von Anwohnerparkplätzen mit entsprechenden Parkausweisen.

Von Nikos Natsidis

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